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Fußball international

Neymar leistet Strafzahlung in Brasilien

Seit drei Jahren streitet sich der Fußballstar mit den Steuerbehörden in seiner Heimat. Nun haben sich die Parteien geeinigt: Der Paris St.-Germain-Profi zahlt nur einen Bruchteil der ursprünglich geforderten Strafe.

Nach einem jahrelangen Rechtsstreit hat der brasilianische Fußballstar Neymar einer Strafzahlung an die Steuerbehörden seines Heimatlandes zugestimmt. Er werde acht Millionen Reais (2,1 Millionen Euro) an den Fiskus zahlen, sagte sein Anwalt Marcos Neder am Freitagabend. "Der Prozess hat über drei Jahre gedauert. Ziel ist es, einen Schlussstrich zu ziehen und eine neue Etappe zu beginnen", sagte der Anwalt.

Auch in Spanien Vorwürfe

Neymar bestehe allerdings weiterhin darauf, er habe sich nichts zuschulden kommen lassen. Die Steuerbehörden fordern seit Jahren Steuernachzahlungen von Neymar. Ursprünglich war eine Steuerstrafe in Höhe von umgerechnet 50 Millionen Euro berechnet worden. Nach Einspruch der Neymar-Seite wurde die Forderung Anfang dieses Jahres reduziert. Auch in Spanien müssen sich Neymar und seine Eltern wegen Betrugs- und Korruptions-Vorwürfen vor Gericht verantworten. Die Beschuldigungen beziehen sich auf seinen Wechsel im Jahr 2013 vom FC Santos nach Barcelona.

Für die Rekordsumme von 222 Millionen Euro war Neymar zuletzt vom FC Barcelona zu Paris Saint-Germain gewechselt. Am Sonntag soll er sein Debüt in der französischen Liga geben.

sw (dpa, sid)

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