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Wintersport

Neureuther Slalom-Dritter in Wengen

Felix Neureuther stürmt beim Weltcup-Slalom in Wengen noch auf das Podest. Der beste deutsche Skirennfahrer verbessert sich im Finale um zehn Plätze - und muss nur den beiden Branchengrößen den Vortritt lassen.

Drei Wochen vor den Weltmeisterschaften in St. Moritz hat Felix Neureuther erneut einen Podestplatz eingefahren. Beim traditionsreichen Weltcup-Slalom in Wengen waren am Sonntag nur Sieger Henrik Kristoffersen aus Norwegen und Marcel Hirscher aus Österreich schneller als der beste deutsche Skirennfahrer. "Dass ich hier wieder auf dem Podium stehen darf, ist echt genial", sagte Neureuther in der ARD. "Ich hatte wieder etwas Probleme am Start. Ich habe einfach probiert von oben bis unten zu pushen, das war gar nicht so einfach."

Auf Kristoffersen fehlten Neureuther im Ziel 0,63 Sekunden. Hirscher hatte 0,15 Sekunden Rückstand auf den Norweger bei dessen 14. Weltcupsieg. Im Finale aber war Neureuther schneller als Kristoffersen, der Slalom-Gesamtsieger der vergangenen Saison. Doch fast eine Sekunde Rückstand und Rang 13 aus dem ersten Durchgang verhinderten eine noch bessere Platzierung in der Schweiz.

Der Zweite Marcel Hirscher, Sieger Henrik Kristoffersen und der Dritte Felix Neureuther (l.-r.) stehen auf dem Podest (Foto: Getty Images/A. Boichard)

Das Podest: der Zweite Marcel Hirscher, Sieger Henrik Kristoffersen und der Dritte Felix Neureuther (l.-r.)

Luitz zeigt Slalom-Potential

Stefan Luitz kam mit Startnummer 57 auf Rang zehn zu seinem besten Slalom-Resultat im Weltcup. "Ich habe schon davor gewusst, dass ich gut Slalom fahren kann. Aber ich freue mich jetzt, dass ich das runter gebracht habe", sagte Luitz, der im Riesenslalom schon Podestplätze eingefahren hat, aber im Slalom mit den hohen Nummern kämpfen muss. "Bei mir gilt es, jetzt in Kitzbühel nochmal so ans Werk zu gehen. Das ist ein harter Weg, den Sprung in die besten 30 zu schaffen."

Linus Straßer kam auf Platz 19, Philipp Schmid belegte nach langer Weltcup-Pause Rang 24. Dominik Stehle und Sebastian Holzmann hatten die Qualifikation für den zweiten Durchgang verpasst.

ck/og (dpa)

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