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Kultur

Neu auf DVD: The Congress

Ein Blick in die Zukunft des Kinos: Ari Folmans Film "The Congress" macht sich Gedanken über die Schauspieler von morgen. Dabei mischt er reale Szenen mit Animationen.

Was machen die Schauspieler und vor allem die Schauspielerinnen in Hollywood, wenn sie den Zenit ihrer Karriere überschritten haben? Sie gehen bestenfalls zum Fernsehen, drehen Serien oder ziehen sich ins Privatleben zurück. Andere führen eine Existenz in den bunten Blättern des Boulevards und im Internet. Das Problem alternder Diven, die im Filmgeschäft nicht mehr so recht ankommen, hat jüngst der Film "The Congress" auf äußerst phantasievolle Art und Weise thematisiert.

Robin Wright als Robin Wright

Die vor ihrem 50sten Lebensjahr stehende Hollywood-Actrice Robin Wright (die sich hier selbst spielt) bekommt keine angemessenen Rollen mehr angeboten. Auch ihr Agent, ein eigentlich mit allen Wassern gewaschener Profi (Harvey Keitel) weiß keinen Rat mehr. Da kommt einer der Hollywood-Bosse (Danny Houston) mit einem überraschenden Angebot: Robin Wright soll ihren Körper scannen lassen, so dass er in den kommenden 20 Jahren als "digitaler Schauspieler" weiterleben kann - ohne Runzeln, Falten und andere Alterserscheinungen. Der Deal setzt voraus, dass die echte Robin Wright nicht mehr auftreten darf, weder vor Filmkameras noch auf Theaterbühnen. Dafür wird sie fürstlich entlohnt.

Die Zukunft des Kinos?

Der israelische Regisseur Ari Folman hat aus dieser gar nicht so unwahrscheinlichen Problematik einen Film gemacht, der sein Thema einerseits ernsthaft durchdekliniert, andererseits ein äußerst phantasievolles ästhetisches Spiel betreibt. Ungefähr nach einer Stunde Laufzeit besteht "The Congress" nur noch aus animierten Bildern, reale Personen werden durch Zeichentrickfiguren ersetzt. Das ist nicht in jedem Handlungsbogen logisch nachzuvollziehen, bietet dem Zuschauer aber vielfältige Möglichkeiten über die Zukunft des Kinos nachzudenken.

Ari Folman: The Congress, Frankreich, Israel, Belgien, Polen, Luxemburg, Deutschland 2013, 123 Minuten, mit Robin Wright, Harvey Keitel, Danny Huston u.a., als DVD und Blu-ray bei Pandorafilm erschienen.

Was machen die Schauspieler und vor allem die Schauspielerinnen in Hollywood, wenn sie den Zenit ihrer Karriere überschritten haben? Sie gehen bestenfalls zum Fernsehen, drehen Serien oder ziehen sich ins Privatleben zurück. Andere führen eine Existenz in den bunten Blättern des Boulevards und im Internet. Das Problem alternder Diven, die nicht mehr so recht ankommen im Filmgeschäft, hat jüngst der Film "The Congress" auf äußerst phantasievolle Art und Weise thematisiert.

Die vor ihrem 50sten Lebensjahr stehende Hollywood-Actrice Robin Wright (die sich hier selbst spielt) bekommt keine angemessenen Rollen mehr angeboten. Auch ihr Agent, ein eigentlich mit allen Wassern gewaschener Profi (Harvey Keitel) weiß keinen Rat mehr. Da kommt einer der Hollywood-Bosse (Danny Houston) mit einem überraschenden Angebot: Robin Wright soll ihren Körper scannen lassen, so dass er in den kommenden 20 Jahren als "digitaler Schauspieler" weiterleben kann - ohne Runzeln, Falten und andere Alterserscheinungen. Der Deal setzt voraus, dass die echte Robin Wright nicht mehr auftreten darf, weder vor Filmkameras noch auf Theaterbühnen. dafür wird sie fürstlich entlohnt.

Der israelische Regisseur ari Folman hat aus dieser gar nicht so inaktuellen Problematik einen Film gemacht, der sein Thema einerseits ernsthaft durchdekliniert, andererseits ein äußerst phantasievolles ästhetisches Spiel betreibt. Ungefähr nach einer Stunde Laufzeit besteht "The Congress" nur noch aus animierten Bildern, reale Personen werden durch Zeichentrickfiguren ersetzt. Das ist nicht in jedem handlungsbogen logisch nachzuvollziehen, bietet dem Zuschauer aber vielfältige Möglichkeiten über die Zukunft des Kinos nachzudenken:

Ari Folman: The Congress, France, Israel, Belgien, Polen, Luxemburg, Deutschland, 123 Minuten, mit Robin Wright, Harvey Keitel, Danny Huston u.a., als DVD und Blu-ray bei Pandorafilm erschienen.

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