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Tennis - ATP-Finale

Murray und Djokovic im Finale der ATP-WM

218 Minuten kämpfen Andy Murray und Milos Raonic um den Finaleinzug in London. Der Schotte siegt, weil er zwei Punkte mehr macht. Im Endspiel trifft er auf seinen Dauerrivalen Novak Djokovic.

Ein weiterer Rekord, eine Premiere und weiterhin die Chance auf den Tennis-Thron zum Ende des Jahres: Nach dem längsten Match in der Geschichte der ATP-WM war Marathon-Mann Andy Murray einfach nur glücklich. 3:38 Stunden zeigte die Uhr an, als der Weltranglistenerste seinen vierten Matchball zu einem denkwürdigen 5:7, 7:6 (7:5), 7:6 (11:9)-Sieg gegen seinen kanadischen Widersacher Milos Raonic verwandelte. Am Sonntag kann Murray sein überragendes Jahr krönen. Mit einem Erfolg im Finale würde er nach Wimbledon und Olympia nicht nur den dritten ganz großen Titel in 2016 feiern, sondern auch Ranglistenplatz eins über den Winter festigen. 

"Je länger dieses Spiel ging, desto größer wurde die Unterstützung der Fans. Genau dafür spielen wir dieses Spiel", sagte ein völlig ausgelaugter Murray, der zwischendurch einen Matchball von Raonic abgewehrt hatte. In einem Abnutzungskampf mit diversen Wendungen entschieden am Ende Nuancen zwischen Murray und Raonic, die sich stundenlang auf Augenhöhe beackerten. Dies zeigte sich auch in der Anzahl der gewonnenen Punkte: Murray 138, Raonic 136. "Am Ende war es eine Kleinigkeit", stellte der Schotte fest. Erst vor drei Tagen hatte er bei seinem Dreisatzsieg gegen Kei Nishikori 3:20 Stunden gebraucht und damit schon eine neue Rekordmarke aufgestellt. Für den Briten ist es der 23. Sieg in Serie. Murray steht bei den ATP Tour Finals erstmals im Endspiel, nachdem er zuvor dreimal in der Vorschlussrunde gescheitert war. 

Zweites Halbfinale - Sieg für Djokovic

Novak Djokovic ist Andy Murray im Schnelldurchgang ins Finale der ATP-WM gefolgt und hat damit die große Chance, das Turnier zum fünften Mal in Serie zu gewinnen. Der Serbe siegte glatt mit 6:1, 6:1 gegen Kei Nishikori aus Japan und machte damit das Traumfinale gegen seinen schottischen Widersacher perfekt. Im Endspiel am Sonntag entscheidet sich auch, wer als Nummer eins der Welt überwintert.

asz/sn (dpa, sid)

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