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Tennis

Murray fordert Titelverteidiger Wawrinka

Nach dem Dauerregen der letzten Tage gibt es am Mittwoch bei den French Open endlich mal wieder Tennis am Stück. Titelverteidiger Stan Wawrinka und Andy Murray stehen als erste Profis im Halbfinale.

Der Weltranglisten-Vierte Wawrinka gewann am Mittwoch weitgehend problemlos mit 6:2, 6:1, 7:6 (9:7) gegen Albert Ramos-Vinolas aus Spanien. Für den 28 Jahre alten Weltranglisten-55. war der Viertelfinal-Einzug in Paris der bei weitem größte Erfolg seiner Karriere. Im dritten Durchgang vergab der Spanier im Tiebreak einen Satzball undverpasste so die Chance, es noch einmal spannend zu machen. "Ich habe zweieinhalb Sätze auf einem super Niveau gespielt", meinte der 31-Jährige Wawrinka anschließend zufrieden.

Am Freitag erwartet ihn im Halbfinale nun ein ungleich härteres Los: Er trifft auf die Nummer zwei der Weltrangliste, Andy Murray. Der Schotte bezwang den Franzosen Richard Gasquet nach zwei umkämpften Sätzen am Ende klar mit 5:7, 7:6 (7:3), 6:0, 6:2. "Ich habe wirklich gutes Tennis gespielt. Es war enorm wichtig, dass ich den zweiten Satz gewonnnen habe. Sonst wäre es sehr hart gewesen, zurückzukommen", sagte Murray, der zum dritten Mal in Serie die Vorschlussrunde in Paris erreichte.

Der Djoker spart Kraft

Novak Djokovic (r.) und Roberto Bautista Agut (l.) verabschieden sich nach der Partie per Handschlag

Novak Djokovic (r.) kommt locker weiter

Bereits zuvor hatte der Tennis-Weltranglisten-Erste Novak Djokovic (r.) ohne große Mühe sein Achtelfinalspiel gewonnen und das Viertelfinale erreicht. In der Fortsetzung seiner Partie gegen den Spanier Roberto Bautista-Agut gewann der Serbe am Mittwoch mit 3:6, 6:4, 6:1 und 7:5. Das eigentlich schon für Montag geplante Achtelfinale war am Dienstag wegen Regens beim Stand von 4:1 für Djokovic im dritten Satz abgebrochen worden. Nach gut einer Stunde Spielzeit am Mittwoch war sein fünfter Erfolg im fünften Vergleich gegen die Nummer 16 der Welt perfekt. Im Viertelfinale trifft Djokovic am Donnerstag auf den Tschechen Tomas Berdych, der sich gegen David Ferrer aus Spanien mit 6:3, 7:5 und 6:3 durchsetzte.

Lockeres Weiterkommen für Serena Williams

Serena Williams spielt bei den French Open eine Vorhand (Foto: picture-alliance/dpa/kyodo)

Serena Williams ohne große Anstrengung im Viertelfinale

Bei den Damen erreichte Titelverteidigerin Serena Williams ebenfalls mit zweitägiger Verspätung das Viertelfinale. Die Weltranglisten-Erste aus den USA hatte beim 6:1 und 6:1 nur wenig Mühe gegen die an Nummer 18 gesetzte Jelena Switolina aus der Ukraine. Williams siegte in 62 Minuten gegen Switolina, zu deren Betreuerstab die frühere Nummer eins, Justine Henin aus Belgien, gehört. Die Partie sollte eigentlich am Montag stattfinden, musste aber wegen des Regens in Paris immer wieder verschoben werden. Im Viertelfinale trifft die 34-jährige Serena Williams auf Julia Putinzewa. Die Kasachin bezwang Carla Suarez Navarro aus Spanien mit 7:5 und 7:5.

Serenas Schwester Venus Williams scheiterte mit 2:6 und 4:6 an der Schweizerin Timea Bacsinszky, die nun am Donnerstag auf die Niederländerin Kiki Bertens trifft. Bertens zog mit 7:6 (7:4) und 6:3 gegen die US-Amerikanerin Madison Keys in ihr erstes Grand-Slam-Viertelfinale ein und feierte ihren elften Einzel-Sieg nacheinander. Nach dem Turniersieg in Nürnberg hatte Bertens in der ersten Runde von Paris Australian-Open-Siegerin Angelique Kerber ausgeschaltet.

Muguruza erstmals im Halbfinale von Paris

Eine Premiere feiert Garbine Muguruza: Die an Position vier gesetzte Spanierin beendete im Viertelfinale mit einem 7:5, 6:3-Erfolg den beeindruckenden Siegeszug von Außenseiterin Shelby Rogers. Die Weltranglisten-108. aus den USA hatte auf ihrem Weg in ihr erstes Grand-Slam-Viertelfinale unter anderem die zweimalige Wimbledonsiegerin Petra Kvitova aus Tschechien ausgeschaltet. Die 22-jährige Muguruza steht damit zum ersten Mal im Halbfinale der French Open und bekommt es am Freitag mit der ehemaligen US-Open-Siegerin Samantha Stosur zu tun. Die Australierin behielt mit 6:4, 7:6 (8:6) in 1:47 Stunden gegen die ungesetzte Bulgarin Zwetana Pironkowa die Oberhand.

ck/asz/og (dpa, sid)

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