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Welt

Modi und Merkel wollen Wirtschaftsbeziehungen vertiefen

Bei seinem Besuch in der Bundesrepublik wirbt der indische Premierminister Modi um deutsche Investitionen – und einen baldigen Abschluss der Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen zwischen seinem Land und der EU.

Besucher werden in diesen Tagen am Hauptbahnhof in Berlin von einem großen Plakat begrüßt, auf dem ein bunter Löwe mit der Aufschrift "Make in India" strotzt: Der Löwe ist Teil einer Kampagne des indischen Premierminister Narendra Modi, der bei seiner dreitägigen Deutschlandreise für deutsche Investitionen wirbt.

Indien wolle mit Deutschland zusammenarbeiten, so Modi bei einer Pressekonferenz mit Angela Merkel. Gemeinsam mit der Bundeskanzlerin hatte Modi am Wochenende die

Hannover Messe

, die weltweitgrößte Industriemesse, eröffnet. Indien ist in diesem Jahr Partnerland der Messe. Gerade im Bereich Wissenschaft, Technologie und Bildung könne Indien von Deutschland "sehr viel lernen", so Modi. Aber auch im Bereich der Rüstungsproduktion und High-Tech wolle Indien seine Zusammenarbeit vertiefen.

Der nationalistische Hindu-Politiker, der im vergangenen Jahr ins Amt gewählt wurde, hat die Wirtschaft und den Kampf gegen die Korruption in den Vordergrund seines Regierungsprogramms gestellt. Außerdem strebt er eine Steuerreform an.

Deutschland Narendra Modi und Angela Merkel auf der Hannover Messe (Foto: Wolfgang Rattay/Reuters)

Indien hofft auf deutsche Unterstützung beim Wirtschaftsaufbau

Deutschland werde Indien bei seiner Kraftanstrengung für die Schaffung von mehr Wohlstand zur Seite stehen, so Merkel. Gleichzeitig sprachen sich die Kanzlerin und Modi, der von einer großen Wirtschaftsdelegation begleitet wurde, auch für einen raschen Abschluss des Freihandelsabkommens zwischen der EU und Indien aus. Es wäre "wünschenswert, letzte Hindernisse zu überwinden", so Merkel.

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