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Aktuell Welt

Mit Leo und Ban gegen Klimawandel

Hunderttausende Umweltschützer wollen zum bevorstehenden UN-Klimagipfel Druck machen. New York erwartet "die größte Klima-Demonstration aller Zeiten". Mit dabei: Hollywood-Star DiCaprio und UN-Chef Ban.

Den Anfang machten Neuseeland und Australien. 30.000 Australier forderten in Melbourne Taten statt Worte. Sie kritisierten vor allem ihren Regierungschef Tony Abbot, der als erster eine eingeführte Kohlendioxid-Abgabe für große Energieunternehmen wieder abgeschaftt hatte. Vor dem geplanten UN-Klimagipfel in New York wollen an diesem Sonntag weltweit Hunderttausende Menschen für einen besseren Klimaschutz demonstrieren. Die Organisatoren haben zu rund 2600 Märschen in mehr als 150 Ländern aufgerufen, unter anderem auch zu einer Großkundgebung in der deutschen Hauptstadt Berlin.

Die "größte Klima-Demonstration aller Zeiten" ist in New York angekündigt. Neben UN-Generalsekretär Ban Ki Moon werden unter anderen auch Hollywood-Star Leonardo DiCaprio, der frühere US-Vizepräsident Al Gore und New Yorks Bürgermeister Bill de Blasio erwartet. DeCaprio ist seit jeher engagiert für Umwelt und Natur und war jüngst zum UN-Friedensbotschafter insbesondere für Klimaschutz ernannt worden.

In Berlin haben Aktivisten zu einer der größten Kundgebungen unter dem Motto "Mal schnell die Welt retten" mobilisiert. Die Demonstranten wollen in drei Protestzügen zum Brandenburger Tor ziehen. Ziel sei es, Druck auf die Politik aufzubauen und sie zum Abschluss eines effektiven Klimaschutz-Abkommens zu bewegen, erklärten die Veranstalter.

Zum UN-Klimagipfel wollen am Dienstag zahlreiche Staatsoberhäupter kommen, unter ihnen auch US-Präsident Barack Obama. UN-Generalsekretär Ban hofft auf Aufbruch und Dynamik, um den bis Ende 2015 geplanten Weltklimavertrag für mehr als 190 Staaten doch noch zu schaffen.

SC/rb (dpa, afpe)

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