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Aktuell Asien

Misserfolg bei AirAsia-Bergung

Luftkissen hatten das Wrack der abgestürzten AirAsia-Maschine kurz angehoben. Doch dann melden die indonesischen Suchmannschaften, durch die starke Strömung sei der Flugzeugrumpf wieder abgesunken.

Indonesische Taucher haben vergeblich versucht, das Wrack der abgestürzten AirAsia-Maschine aus der Javasee zu bergen. "Wir hatten heute keinen Erfolg", sagte der Koordinator der Rettungsarbeiten der Nachrichtenagentur AFP. Ein neuer Anlauf werde am Sonntag unternommen.

Mit Luftkissen wollten die Experten den Rumpf an die Oberfläche holen. Er sei angehoben worden, aber dann wieder auf den Meeresboden gesunken, erklärte Einsatzleiter Suryadi Supriyadi. Aufgrund der starken Strömung hätten sich Riemen, mit denen die Luftkissen befestigt waren, vom Rumpf des Flugzeuges gelöst.

Wieder Todesopfer geborgen

Die Taucher entdeckten unterdessen vier weitere Leichen. Damit stieg die Zahl der geborgenen Todesopfer auf 69. Etwa 500 Meter von dem Wrack entfernt sei derweil ein weiteres Objekt geortet worden. Dabei könnte es sich um das Cockpit des Flugzeugs handeln, teilten die Bergungskräfte mit.

Der Airbus A320-200 der malaysischen Billigfluggesellschaft AirAsia war Ende Dezember auf dem Weg von Surabaya auf der indonesischen Insel Java nach Singapur mit 162 Menschen an Bord ins Meer gestürzt. Die Flugschreiber der Maschine wurden inzwischen gefunden. Sie werden von Experten ausgewertet.

jj/cr (afp, dpa)