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Aktuell Asien

Rumpf der AirAsia-Maschine entdeckt

Für die Angehörigen der Opfer ist es eine wichtige Nachricht: Denn die meisten Todesopfer des Unglücksflugs sind noch nicht geborgen. Sie werden in der Passagierkabine vermutet.

Bergungsmannschaften in der Java-See (Foto: rtr)

Bergungsmannschaften in der Java-See

Ein an der Suche beteiligtes Marineschiff aus Singapur hat den Rumpf auf dem Boden der Java-See geortet, wie der Verteidigungsminister des Stadtstaates, Ng Eng Hen, über das Internet-Netzwerk Facebook mitteilte. Dem Eintrag fügte er Unterwasseraufnahmen des Wrackteils bei, auf dem Teile des Mottos der Billiggesellschaft "Now Everyone can Fly" (Jetzt kann jeder fliegen) zu sehen sind.

Experten vermuten, dass sich die meisten der 162 Absturzopfer noch in der Passagierkabine befinden. Bisher wurden erst 48 Leichen geborgen. Er hoffe, dass die Bergung des Rumpfes und damit vermutlich auch die Bergung zahlreicher Todesopfer den Angehörigen bei ihrer Trauer helfen werde, erklärte Ng.

Blackboxen werden in Jakarta ausgewertet

Am Dienstag hatten Taucher eines der beiden Triebwerke des Airbus A320 und den zweiten Flugschreiber geborgen. Der Stimmenrekorder, der Gespräche und Geräusche im Cockpit aufzeichnet, sei vom Meeresgrund gehoben worden, teilte die indonesische Behörde für Verkehrssicherheit mit. Die Blackbox wurde wie auch der bereits am Montag geborgene Flugdatenschreiber in die indonesische Hauptstadt Jakarta zur Auswertung gebracht. Der Flugdatenschreiber dokumentiert wichtige Daten wie Höhe, Geschwindigkeit und Kurs der Maschine.

Von der Auswertung der beiden Blackboxen erhoffen sich die Ermittler Aufschluss über die Ursache des AirAsia-Unglücks. Der Airbus war am 28. Dezember auf dem Weg von Surabaya auf der Insel Java nach Singapur während eines Sturms vor der indonesischen Küste abgestürzt.

se/uh (afp, rtre, ape)