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Drogen-Kriminalität

Mexiko meldet Erfolg im Drogenkrieg

Die mexikanische Regierung führt seit Jahren einen regelrechten Krieg gegen Drogenbanden im eigenen Land. Jetzt wurden zwei einflussreiche Bosse konkurrierender Drogenkartelle erschossen.

Sie starben nach Angaben der Behörden bei Gefechten mit Sicherheitskräften im Grenzgebiet zu den USA. Bei dem einen Opfer handele es sich um Julián Manuel Loisa Salinas, besser bekannt als "Commandante Toro", Chef des Cártel del Golfo in der Stadt Reynosa. Der andere Getötete sei Francisco "Pancho" Carreón, Chef des Kartells Los Zetas.

Los Zetas und das Cártel del Golfo liefern sich in der Region Machtkämpfe um die Kontrolle illegaler Geschäfte - der Bundesstaat im Nordosten ist wegen der Nähe zu den USA besonders umkämpft zwischen konkurrierenden Clans.

Gefechte mit den Sicherheitskräften

Die Regionalregierung des Bundesstaats Tamaulipas sprach vom Tod zweier Schlüsselpersonen im Kampf gegen das Verbrechen. Wie es heißt, hatten sich die beiden Drogenbosse vor ihrem Tod noch Gefechte mit der Polizei geliefert.

Mehrere Mitglieder der von Loisa Salinas angeführten Bande hatten noch versucht, die Sicherheitskräfte durch brennende Autos aufzuhalten. Örtliche Medien berichten, die Straße in der Nähe der Stadt Reynosa, auf der der Drogenboss erschossen wurde, sei vollgestellt gewesen durch ausgebrannte PKWs, Busse und Lastwagen. Die Polizei sei dadurch zwar behindert worden, der Fluchtversuch des Verbrechers scheiterte aber dennoch. Die Polizei war Loisa Salinas ebenso wie "Pancho" Carreon bereits mehrfach auf der Spur gewesen. Carreón wurde auf einer Straße nahe der Stadt Ciudad Victoria getötet.

haz/myk (ap, dpa)