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Aktuell Asien

Mehr als 120 Tote durch Hitzewelle in Pakistan

Temperaturen von bis zu 46 Grad machen den Menschen in Pakistan zuschaffen. Ausgerechnet im Fastenmonat Ramdan, wo Muslime von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang nicht essen und trinken.

Die Menschen seien an einem Hitzeschock gestorben oder ausgetrocknet, berichtete ein Krankenhausarzt aus der Hafenstadt Karachi im Süden Pakistans. Allein dort sind nach Angaben des Gesundheitsministers der Provinz Sindh bislang 114 Menschen gestorben. Acht weitere Opfer habe es in anderen Bezirken der Provinz gegeben.

Dass bei den sehr hohen Temperaturen Menschen sterben, hängt auch damit zusammen, dass die Wasservorräte generell in Pakistan knapp sind. Hinzu kommt, dass viele Pakistanis aufgrund des Fastenmonats körperlich schon geschwächt sind. Nach Angaben des Wetterdienstes dürften die Temperaturen in den kommenden Tagen wieder sinken.

Jeden Sommer sterben in Südasien Tausende Menschen aufgrund von Hitze. Der Temperaturrekord im Süden Pakistans liegt bei 47 Grad - das war 1979. Im Mai hatte es im Nachbarland Indien eine Hitzewelle gegeben, bei der mehr als 2000 Menschen starben.

nem/sp (afp, dpa)