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Sport

Matthews verteidigt Rosa Trikot

Jeder will das Rosa Trikot tragen. Aber der Australier Michael Matthews gibt es nicht so schnell wieder her, er gewinnt die 3. Etappe, die durch einen schweren Unfall des Italieners Domenico Pozzovivo überschattet wird.

Das Rosa Trikot hat offenbar den australischen Radprofi Michael Matthews beim Giro d'Italia beflügelt. Der 24-Jährige vom Team Orica-GreenEdge gewann den Massensprint der 136 km langen dritten Etappe von Rapallo nach Sestri Levante und verteidigte die Gesamtführung der Italien-Rundfahrt erfolgreich. Matthews, der bereits im Vorjahr sechs Tage das 'Maglia Rosa' getragen hatte, verwies Fabio Felline (Italien/Trek) und Philippe Gilbert (Belgien/BMC) auf die Plätze.

Regungslos und blutend

Überschattet wurde die Etappe von einem schweren Sturz des Italieners Domenico Pozzovivo. Der 32-Jährige vom Team Ag2r La Mondiale kam in der Abfahrt der zweiten Bergwertung in Barbagelata ohne Fremdeinwirkung zu Fall und blieb zunächst regungslos und blutend auf der Straße liegen. Eintreffende Sanitäter wickelten Pozzovivo in eine Wärmedecke ein und leisteten Erste Hilfe, anschließend wurde der Vorjahresfünfte in einem Krankenwagen abtransportiert. Dabei war Pozzovivo bei Bewusstsein und ansprechbar.

Pozzovivo war bereits auf der zweiten Etappe am Sonntag nach Genua in einen Massencrash verwickelt gewesen, als zwölf Kilometer vor dem Ziel ein Mann mit seinem Rad unvermittelt in das vorbeirauschende Peloton fuhr. Durch den Vorfall hatte Pozzovivo sich einen Rückstand von 1:09 Minuten eingehandelt und zu den Verlieren des Tages gezählt.

Durch den Unfall Pozzovivo werden Erinnerungen an 2011 wach. Damals verunglückte der Belgier

Wouter Weylandt

auf der vierten Etappe tödlich. Die vierte Etappe führt am Dienstag über 150 km von Chiavari nach La Spezia.

sw (dpa/sid)

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