1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages

Wahlkampf

Martin Schulz will Gas geben

Der zuletzt ziemlich ausgebremste "Schulz-Zug" soll vor der Bundestagswahl wieder deutlich Fahrt aufnehmen. Das jedenfalls hofft der SPD-Kanzlerkandidat, der im "roten Bremen" seine bundesweite Kundgebungstour startete.

Beim Auftakt seiner Deutschlandtour "Martin Schulz live" wollte der Parteichef offensichtlich ein klares Signal senden: Für SPD fängt das Rennen um die Kanzlerschaft jetzt erst richtig an. "Wir starten heute die heiße Phase unseres Wahlkampfes hier in unserer Hochburg", rief der Herausforderer von Bundeskanzlerin Angela Merkel den rund 2000 versammelten Menschen auf dem Bremer Marktplatz zu. "Die SPD tut Bremen gut, und die SPD tut Deutschland gut", war er sich sicher.

"Nichts ist alternativlos, wie Angela Merkel behauptet. Das Gegenteil ist der Fall", warb Schulz um Wechselstimmung. In der großen Koalition seien viele Fragen oft auf den geschlossenen Widerstand des konservativen Blocks um Merkel und CSU-Chef Horst Seehofer gestoßen. Deutschland könne mehr, wenn ein Sozialdemokrat Kanzler sei.

Martin Schulz in Bremen (picture-alliance/dpa/M. Bahlo)

"Heimspiel" vor Bremer Genossen: Martin Schulz

Kostspielige Kampagne

Die zentrale Botschaft, mit der Schulz in den nächsten Wochen Großkundgebungen in rund 40 Städten bestreiten will, lautet: "Zeit für soziale Gerechtigkeit". Bis zur Wahl am 24. September werde die SPD um jede Stimme kämpfen, versprach der Kandidat. Mit Blick auf maue Umfragewerte für seine Partei machte Schulz seinem Team auch Mut: Denn: "Umfragen sind keine Ergebnisse."

Um nach vorne zu kommen, hat die SPD viel Geld in ihre Wahlkampf-Kampagne 2017 gepumpt: Plakate, TV-Spots sowie den Wahlkampf im Internet und auf der Straße lässt sich die Partei 24 Millionen Euro kosten - mehr als jede andere Partei.

wa/cw (dpa, rtr)

Die Redaktion empfiehlt