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Europa League

Mainz siegt, S04 verliert wieder gegen RB

Mainz verabschiedet sich mit einem Heimsieg vom europäischen Parkett. Schalke kassiert bei Red Bull Salzburg eine unerwartete Pleite. Nach fünf Siegen in fünf Spielen ist das für Königsblau aber auch egal.

Das Sahnehäubchen hat gefehlt, es wurde nichts aus dem sechsten Sieg im sechsten Europa-League-Spiel für den FC Schalke 04. Mit einem B-Team traten die Königsblauen bei RB Salzburg an und kassierten eine 0:2 (0:1)-Niederlage, die sportlich keinerlei Auswirkungen hatte: Schon vor der Partie war S04 als souveräner Gruppensieger in die K.o.-Phase eingezogen. Xaver Schlager erzielte das 1:0 für den schon ausgeschiedenen österreichischen Meister in der 22. Minute, in der Nachspielzeit erhöhte Josip Radosevic mühelos auf 2:0. Das Schalker Tor war verwaist, da Ersatz-Keeper Fabian Giefer bei einer Ecke mit nach vorn geeilt war.

Trainer Markus Weinzierl schonte praktisch alle Stammkräfte für das wichtige Spiel am Sonntag in der Bundesliga gegen Bayer Leverkusen. Einzig Kapitän Benedikt Höwedes stand von der Startelf beim letzten Liga-Auftritt in Leipzig auf dem Platz, Weinzierl wollte vor allem die Talente testen. Donis Acdijaj, der sich gute Noten verdiente, und Fabian Reese wirbelten in der Offensive. In der Defensive bekam Thilo Kehrer erneut eine Chance.

Das neu zusammengestellte Team fand nur schwer in die Partie und musste diese zu großen Teilen den Salzburgern überlassen. Der Stimmung auf den Rängen tat das keinen Abbruch: Die vielen Tausend mitgereisten Schalker Fans unterstützten ihr Team von Beginn an, sorgten allerdings wegen Pyrotechnik anfangs für eine kurze Spielunterbrechung. Kurz vor Schluss gab der Japaner Atsuto Uchida nach mehr als anderthalb Jahren sein Comeback nach langwierigen Knieproblemen. Schalke legte in der zweiten Halbzeit zwar zu, verpasste es am Ende jedoch, als erster deutscher Verein alle sechs Partien einer Gruppenphase zu gewinnen.

Mainz verabschiedet sich mit Sieg

Noch einmal Europapokal-Luft schnuppern wollte der FSV Mainz 05 - und sich mit einem Heimsieg anständig aus der Europa League verabschieden. Das ist gelungen, die Mainzer besiegten den FK Qäbälä aus Aserbaidschan relativ mühelos und hoch verdient mit 2:0 (2:0), und strichen zum Gruppenfinale gern die Prämie von 360.000 Euro ein.

Sportlich ging es, wie die Mainzer seit Tagen süffisant selbst formulierten, um die "Goldene Ananas" - als Tabellendritter standen sie bereits vor dem Anpfiff fest. Bei nass-kalten Temperaturen fanden dann auch nur 12.860 Fans den Weg in das Stadion. Dort sahen sie einen ordentlichen Auftritt der Heimmannschaft, die in der 29. Minute durch Alexander Hack in Führung ging. Pablo De Blasis vollendete noch vor dem Halbzeitpfiff zum 2:0 (40.).

Es war der erste Heimsieg der Mainzer in der Europa League, mit neun Punkten beendeten die Rheinhessen die Gruppe C als Dritter hinter dem RSV Anderlecht und Spitzenreiter AS St. Etienne. "Wir haben gut gespielt und nichts zugelassen", zog Sportchef Rouven Schröder ein zufriedenes Fazit. "Jeder Sieg gibt ein gewisses Selbstvertrauen, von daher auch für Sonntag gegen Gladbach." Die Mainzer konzentrieren sich jetzt wieder voll auf die Liga, dort soll am Ende der Saison idealerweise wieder ein Europapokal-Platz herausspringen. "Wir werden alles dafür tun, dass wir das noch mal erleben können", versprach Trainer Martin Schmidt.

Lesen Sie hier noch einmal beide Partien in unserem Liveticker nach:

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