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Wirtschaft

Lufthansa vor neuem Streik?

Die Verhandlungen zwischen den Flugbegleitern der Lufthansa und ihrem Arbeitgeber sind gescheitert. Während bereits eine Urabstimmung läuft, soll ein Schlichtungsverfahren einen erneuten Streik abwenden.

Die Tarifverhandlungen der Lufthansa über die Pensionsregelungen für die 18.000 Flugbegleiter sind geplatzt. Deren Gewerkschaft Ufo erklärte am Montag, auch nach langen Verhandlungen habe sich kein Kompromiss ergeben. Die Arbeitgeberseite sei "hinter bereits vereinbarte Teilergebnisse" aus dem vergangenen Jahr zurückgefallen, so UFO-Vorstandsvorsitzende Nicoley Baublies.

Die Gespräche seien daher für gescheitert erklärt worden. Beide Seiten hätten sich anschließend auf eine Schlichtung geeinigt, für die nun ein geeigneter Vermittler gefunden werden müsse. Zudem läuft noch bis Ende des Monats eine Urabstimmung der Ufo-Mitglieder.

Nicht der einzige Brennpunkt

"Wir wollen mit dem Ergebnis der Urabstimmung in der Schlichtung Druck aufbauen", sagte Ufo-Chef Baublies. Die eigentlichen Schlichtungsgespräche könnten dann in der zweiten Februarhälfte beginnen. Falls die Lufthansa noch weitere der zahlreichen Themen, über die die beiden Tarifparteien derzeit sprechen, blockiere, könne es zu Streiks kommen, erklärte er.

Die Gewerkschaft fordert acht Prozent mehr Lohn für die kommenden zwei Jahre. Die Verhandlungen laufen bereits seit April. Ufo hatte die Lufthansa vor zweieinhalb Jahren schon bestreikt. Ebenfalls offen ist der Tarifkonflikt mit den Piloten, die seit April2014 bereits in zehn Streikrunden ihre Arbeit niedergelegt haben.

dk/wen (dpa/afp/rtr)