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Kultur

Londons erste internationale Kunstmesse

Nun hat auch London seine eigene internationale Kunstmesse: Die "Frieze Art Fair" hat am Freitag (17.10.2003) für vier Tage ihre Tore geöffnet. Die Messe im Regent's Park soll mehr Event-Charakter haben als eine übliche Handelsmesse. Den zeltartigen Bau auf 11 000
Quadratmetern mit einer Kombination von Kunst- und Tageslicht entwarf der junge Star-Architekt David Adjaye. Die Messe selbst gab eine Reihe von Kunstwerken in Auftrag, darunter eine grüne Grasschanze ("Slope") von Paola Pivi, auf der Messebesucher herunterrollen dürfen, und einen fragilen Glas-Springbrunnen ("Public Fountain LSD Hall").

Vor allem in Deutschland hat die Messe im Vorfeld für Wirbel gesorgt, weil eine Reihe renommierter deutscher Galerien London den Kunstmessen in Berlin und Köln vorzogen. Die Art Cologne (29.10. bis 2.11.) und das Art Forum Berlin verzeichnen wegen der wachsenden internationalen Konkurrenz sinkende Umsätze.

Auf der ersten Frieze Art Fair sind 124 führende
Galerien vertreten, darunter 37 aus England und allein 25 aus Deutschland. Viele erklärten, die Messe in London sei dynamischer als etwa die in Basel. Beklagt wurde die außergewöhnlich hohe Standmiete von 8000 bis 18 000 britischen Pfund - 11 500 bis 26 000 Euro.

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