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Aktuell Deutschland

+++ Live-Ticker: Landtagswahlen in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt +++

Landtagswahlen im Zeichen der Flüchtlingskrise: In allen drei Bundesländern holt die rechts-populistische AfD zweistellige Ergebnisse. Verfolgen Sie die Entwicklung in unserem Live-Ticker.

Video ansehen 01:36

Hohe Gewinne für AfD am "Super-Sonntag"

Das Wichtigste in Kürze:

Die rechtspopulistische AfD gewinnt in allen drei Bundesländern zweistellige Werte

In Baden-Württemberg werden die Grünen von Ministerpräsident Winfried Kretschmann stärkste Partei. Die Fortsetzung der Koalition mit der SPD ist aber nicht möglich

In Rheinland-Pfalz bleibt die SPD stärkste Kraft: Auch hier wird es keine Fortsetzung des rot-grünen Bündnisses geben

In Sachsen-Anhalt bleibt die CDU vorn: Auch hier hat das Bündnis von CDU und SPD keine Mehrheit mehr.

Vom Wahlabend berichten: Sabine Kinkartz, Kay-Alexander Scholz, Daniel Pelz (alle Berlin), Naomi Conrad (Stuttgart), Marcel Fürstenau (Mainz), Dominik Jozic und Martin Muno.

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0:45 Uhr: In Sachsen-Anhalt, dem kleinsten der drei Bundesländer in denen gewählt wurde, dauerte die Auszählung der Stimmen am längsten. Aber jetzt ist das vorläufige amtliche Endergebnis da: Die CDU verliert 2,7 Prozentpunkte, bleibt mit 29,8 Prozent der Stimmen stärkste Kraft. Die AfD kommt aus dem Stand auf 24,2 Prozent der Stimmen. Die Linke landet bei 16,3 Prozent (- 7,4). Die SPD stürzt von 21,5 auf 10,6 Prozent. Die Grüne schaffen mit 5,2 Prozent den Wiedereinzug in den Landtag. Die FDP scheitert mit 4,9 Prozent an der Fünf-Prozent-Hürde. Dies ergibt folgende Sitzverteilung: CDU: 30, AfD: 24, Linke 17, SPD 11 und Grüne 5.

22:55 Uhr: Das vorläufige Endergebnis für Rheinland-Pfalz lautet: SPD: 36,2 Prozent (+ 0,5),CDU: 31,8 (- 3,4). Die AfD kommt aus dem Stand auf 12,6 Prozent der Stimmen. Die Grünen schaffen nur noch 5,3 Prozent (-10,1). Die FDP legt zwei Punkte zu und kehrt nach fünf Jahren mit 6,2 Prozent in den Landtag zurück. Die Sitzverteilung: SPD: 39, CDU: 35, AfD:14, FDP: 7 und Grüne 6.

22:30 Uhr: Baden-Württemberg meldet das vorläufige Endergebnis: Die Grünen erreichen 30,3 Prozent (+6,1), die CDU kommt auf 27,0 (-12,0), die AfD auf 15,1 (+15,1) die SPD auf 12,7 (-10,4), die FDP auf 8,3 (3,0) und die Linke auf 2,9 (+0,1) Prozent. Die Grünen holen 47 Sitze, die CDU 42. die AfD 23, die SPD 19 und die FDP 12 Sitze. Die Wahlbeteiligung betrug 70,4 Prozent, 4,1 Punkte mehr als 2011.

22:24 Uhr: Bei den Hochrechnungen gibt es nur noch wenig Bewegung bei den Prozent-Zahlen, allerdings größere bei der Sitzverteilung : Die CDU in Sachsen-Anhalt erhält nach den jüngsten Zahlen 30 Sitze, die AfD 25, die Linke 16. die SPD 11 und die Grünen 6 Sitze.

22:11 Uhr: Und die bundespolitische Bedeutung der Wahl? Die wird zumindest in den sozialen Medien kontrovers diskutiert:

Einer der profiliertesten Kolumnisten Deutschlands hat dazu nur wenig zu sagen:

21:48 Uhr: Und auch in Rheinland-Pfalz gibt es eine neue Hochrechnung: danach kommt die SPD auf 36,3 Prozent (+0,6), die CDU auf 31,8 (-3,4), die AfD auf 12,5 (+12,5), die FDP auf 6,1 (+1,9) und die Grünen auf 5,3 (-10,1) Prozent. Zur Sitzverteilung: SPD 39, CDU 35, AfD 14, FDP 7 und Grüne 6 Sitze.

21:58 Uhr: Neue Zahlen aus Sachsen-Anhalt: Die CDU kommt dort auf 29,8 Prozent (-2,7), die AfD auf 24,1 (+24,1), die Linke auf 16,3 (-7,4). Die SPD erhält 10,6 (-10,9), die Grünen 5,2 (-1,9) und die FDP 4,8 (+1,0) Prozent. Die CDU erhält 36 Sitze, die AfD 29, die Linke 19, die SPD 13 und die Grünen 6 Sitze. Auch aus Baden-Württemberg kommt eine neue Hochrechnung: Danach erhalten die Grünen 30,3 Prozent (+6,1), die CDU 27,0 (-12,0), die AfD 15,1 (+15,1) die SPD 12,7 (-10,4), die FDP 8,3 (3,0) und die Linke 2,9 (+0,1) Prozent. Die Grünen kommen auf 47 Sitze, die CDU auf 42. die AfD erhält 23, die SPD 19 und die FDP 12 Sitze.

21:48 Uhr: Die neueste Hochrechnung aus Rheinland-Pfalz: danach kommt die SPD auf 36,3 Prozent (+0,6), die CDU auf 31,7 (-3,5), die AfD auf 12,5 (+12,5), die FDP auf 6,1 (+1,9) und die Grünen auf 5,3 (-10,1) Prozent. Zur Sitzverteilung: SPD 40, CDU 34, AfD 14, FDP 7 und Grüne 6 Sitze.

21:47 Uhr: Es wurde zwar angekündigt, war aber für viele befremdlich: Kanzlerin und CDU-Chefin Angela Merkel blieb den ganzen Abend hinter den Kulissen. Sie wird sich erst am morgigen Montag äußern.
21:45 Uhr: AfD-Chefin Frauke Petry gab der Deutschen Welle dieses Interview:

21:44 Uhr: Und auch aus Sachsen-Anhalt gibt es neue Zahlen: Die CDU kommt dort auf 29,8 Prozent (-2,7), die AfD auf 24,3 (+24,3), die Linke auf 16,2 (-7,5). Die SPD erhält 10,5 (-11,0), die Grünen 5,0 (-2,1) und die FDP 4,8 (+1,0) Prozent. Die CDU erhält 36 Sitze, die AfD 29, die Linke 19. die SPD 12 und die Grünen 6 Sitze.

21:26 Uhr: Neue Hochrechnung: In Baden-Württemberg erhalten die Grünen 30,3 Prozent (+6,1), CDU 27,0 (-12,0), AfD 15,1 (+15,1) SPD 12,7 (-10,4), FDP 8,3 (3,0) und Linke 2,8 (+/-0,0) Prozent. Die Grünen kommen auf 45 Sitze, die CDU auf 40. die AfD erhält 22, die SPD 19 und die FDP 12 Sitze.

21:18 Uhr: Bei den Landtagswahlen haben am Sonntag in allen drei Bundesländern deutlich mehr Menschen ihre Stimme abgegeben als bei den vorangegangenen Wahlen 2011. Am deutlichsten war der Zuwachs in Sachsen-Anhalt, wo nach Angaben von InfatestDimap 61,8 Prozent der Wahlberechtigten von ihrem Recht Gebrauch machten. Vor fünf Jahren lag die Beteiligung bei 51,2 Prozent. In Rheinland-Pfalz stieg die Wahlbeteiligung von 61,8 Prozent 2011 diesmal auf 71,3 Prozent.In Baden-Württemberg gaben 70,8 Prozent der Berechtigten ihre Stimme ab. Vor fünf Jahren waren dort 66,3 Prozent zur Wahl gegangen.

21:10 Uhr: Die rechtspopulistische AfD hat bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg am Sonntag zwei Direktmandate errungen. Die Kandidaten der Partei setzten sich in den Wahlkreisen Pforzheim und Mannheim I durch, wie aus der Ergebnisliste des Statistischen Landesamtes hervorgeht.

20:55 Uhr: Die CSU fordert nach den Landtagswahlen Änderungen in der deutschen Flüchtlingspolitik. Das Wahlergebnis und das starke Abschneiden der AfD führte CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer auf die zögerliche Flüchtlingspolitik zurück. "Es gibt eine tiefe Sehnsucht, dass die Flüchtlingskrise gelöst wird", sagte er.

20:45 Uhr: Gefragter Mann an diesem Abend ist auch Volker Wissing. Bis 2013 saß der Finanzexperte noch im Bundestag. Dann verlor er sein Mandat, weil die FDP an der Fünf-Prozent-Hürde scheiterte. Wissing wagte den Neuanfang in Rheinland-Pfalz, obwohl seine Partei dort sogar schon seit 2011 in der außerparlamentarischen Opposition war. Nun ist die FDP zurück und Wissing darf sich über erste Avancen freuen. Ministerpräsidentin Malu Dreyer erinnerte in der TV-Runde mit den Spitzenkandidaten, dass Rheinland-Pfalz eine "sozial-liberale Tradition" habe. So redet jemand, der bislang mit den Grünen regierte, nun aber ein Dreier-Bündnis schmieden muss. Sind das also Avancen für eine Ampel-Koalition?

20:40 Uhr: Neue Hochrechnungen aus Stuttgart und Magdeburg: In Baden-Württemberg erhalten die Grünen 30,4 Prozent (+6,2), CDU 27,1 (-11,9), AfD 15,0 (+15,0) SPD 12,7 (-10,4), FDP 8,3 (3,0) und Linke 2,8 (+/-0,0) Prozent. Die Grünen kommen auf 45 Sitze, die CDU auf 40. die AfD erhält 22, die SPD 19 und die FDP 12 Sitze. In Sachsen-Anhalt erreicht die CDU 30,0 Prozent (-2,5), die AfD 24,3 (+24,3), die Linke 16,1 (-7,6), die SPD 10,5 (-11,0), die Grüne 5,0 (-2,1) und die FDP 4,8 (+1,0) Prozent. Die CDU erhält 36 Sitze, die AfD 29, die Linke 19. die SPD 12 und die Grünen 6 Sitze.

20:37 Uhr: Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm äußert sich via Twitter zu den Wahlen:

20:35 Uhr: In einer ARD-Talk-Runde gibt sich der Noch-Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, Reiner Haseloff trotz des ernüchternden Abends kämpferisch: Auf die Äußerung von André Poggenburg (AFD), "wir haben Nichtwähler dazu bewegt, zu wählen", entgegnete er: "Die werden wir zurückholen."

20:34 Uhr: "Ich bin ziemlich aufgewühlt, wenn ich an die Wahlergebnisse denke", sagt ein älterer Herr, der in der SPD-Parteizentrale noch an einem der roten Tische lehnt und die letzten Hochrechnungen der ARD auf den Bildschirmen verfolgt. Sonst ist das Atrium des Willy-Brandt-Hauses fast leer, nur wenige SPD-Mitglieder stehen noch unter der Statue des früheren SPD-Vorsitzenden. Seit 30 Jahren sei er SPD-Mitglied, erzählt der ältere Herr. "Ich bin noch die alte Bundesrepublik gewohnt, wo es stabile Mehrheiten gab. Jetzt wird das Regieren schwierig."

20:26 Uhr: So langsam geht der Wahlabend zu Ende - weiß zumindest DW-Korrespondentin Naomi Conrad:

20:15 Uhr: Spannende Frage: Wer bildet mit wem Regierungen in den drei Bundesländern. Alle drei bestehenden Koalitionen haben keine Mehrheit mehr. Auch die einst große Koalition aus CDU und SPD hat in Sachsen-Anhalt keine Mehrheit mehr - ebenso wie den Bündnissen aus SPD und Grünen in Mainz und Stuttgart..

20:14 Uhr: SPD-Chef Sigmar Gabriel sieht in den Ergebnissen eine Zäsur:

20:13 Uhr: In der Berliner CDU-Zentrale packen jetzt auch die Journalisten ihre Laptops ein. Die meisten TV-Teams sind bereits weg, weil keine prominenten Politiker mehr zu sehen sind. DW-Kollegin Michaela Küfner, die für das deutsche und das englische TV-Programm aus dem Adenauer-Haus berichtet, hat vor ein paar Minuten noch den christdemokratischen EU-Politiker David McAllister vor der Kamera gehabt. Auch er ist enttäuscht über die Ergebnisse für die CDU. Er sieht die Partei aber weiterhin hinter der Kanzlerin stehend. Einen Kurswechsel in der Flüchtlingspolitik werde es nicht geben, die Arbeit an einer europäischen Lösung sei richtig.

20:05 Uhr: Es gibt neue Hochrechnungen: In Baden-Württemberg erhalten die Grünen 30,5 Prozent (+6,3), CDU 27,0 (-12,0), AfD 14,9 (+14,9) SPD 12,7 (-10,4), FDP 8,3 (3,0) und Linke 3,0 (+0,2) Prozent. Die Grünen kommen auf 46 Sitze, die CDU auf 39. die AfD erhält 22, die SPD 19 und die FDP 12 Sitze.

In Rheinland-Pfalz kommt die SPD auf 36,3 Prozent (+0,6), die CDU auf 31,7 (-3,5), die AfD auf 12,3 (+12,3), die FDP auf 6,1 (+1,9) und die Grünen auf 5,2 (-10,2) Prozent. Zur Sitzverteilung: SPD 40, CDU 35, AfD 13, FDP 7 und Grüne 6 Sitze.

In Sachsen-Anhalt erreicht die CDU 29,7 Prozent (-2,8), die AfD 24,0 (+24,0), die Linke 15,2 (-8,0), die SPD 10,2 (-11,3), die Grüne 5,0 (-2,1) und die FDP 4,9 (+1,1) Prozent. Die CDU erhält 36 Sitze, die AfD 29, die Linke 19. die SPD 12 und die Grünen 6.

20:03 Uhr: Im Willy-Brand-Haus bemüht sich Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidentin Hannelore Kraft die Linie der SPD-Führung weiter in die Medien zu tragen. In einem TV-Interview benutzt sie fast die gleichen Worte wie Parteichef Siegmar Gabriel bei seiner Ansprache vor den Parteimitgliedern. Die europäische Lösung sei der einzige Weg zur Lösung der Flüchtlingskrise. Die SPD habe in dieser Frage eine "klare Haltung und eine klare Linie" gezeigt. Und sie wiederholt die Forderung des Parteichefs nach einem Sozialpaket für die Schwachen in der Gesellschaft. "Wir müssen darauf achten, dass der soziale Zusammenhalt gewahrt bleibt."

20:01 Uhr: Cem Özdemir im DW-Interview: "Wir hoffen, dass die AfD irgendwann verschwindet."

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