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Wirtschaft

Leichte Erholung im Maschinenbau

Nach einem schwachen Jahresauftakt haben die deutschen Maschinenbauer im Februar wieder mehr Aufträge hereingeholt. Von einer Aufbruchsstimmung könne jedoch noch keine Rede sein, mahnt der Branchenverband.

Maschinen "Made in Germany" sind wieder gefragter: Im Februar gingen sieben Prozent mehr Bestellungen bei deutschen Maschinenbauern ein als im Vorjahresmonat, wie der Branchenverband VDMA am Montag in Frankfurt mitteilte.

Die Aufträge aus dem Inland legten deutlich um 12 Prozent zu. Das Auslandsgeschäft zog um fünf Prozent an.

Nach einem schwachen Jahresauftakt bedeutet das ein Aufatmen für die Branche. Das Minus von real 12 Prozent im Januar konnte damit aber bloß teilweise kompensiert werden. Der Chefvolkswirt des VDMA, Ralph Wiechers, warnte daher vor überzogenem Optimismus. Eine Aufbruchstimmung lasse sich aus den Zahlen noch nicht ableiten: "Die Messlatte für den Vorjahresvergleich, der Bestelleingang im Februar 2015, lag recht niedrig", so Wiechers. Zudem seien die Bestellungen aus den Nicht-Euro-Ländern nur dank des Großanlagengeschäfts ins Plus gekommen.

Stagnation erwartet

Die mittelständisch geprägte Industrie rechnet in diesem Jahr mit einer Stagnation der preisbereinigten Produktion. 2015 hatten die Maschinenbauer bereits das verlangsamte Wachstum der chinesischen Wirtschaft zu spüren bekommen. Auch die Sanktionen gegen Russland und die Probleme vieler Schwellenländer gingen nicht spurlos an der Branche vorbei. Etwa eine Million Menschen haben im deutschen Maschinenbau einen Job.

hmf/iw (dpa, rtr)