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Politik

Lebenselixier Wasser

Sauberes Trinkwasser ist gefragt. Immer häufiger kommt es zu Streitereien um die knappe Ressource. DW-WORLD mit Hintergründen und Beispielen aus aller Welt.

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Symbolbild Wasser Wassertropfen Das Bundesumweltministerium stellt die nachfolgenden Bilder der Bilderdatenbank auf www.bmu.de für eine Nutzung in Online- und in Print-Medien (Zeitungen, Broschüren, andere Publikationen) kostenlos zur Verfügung

Rund drei Viertel der Erdoberfläche sind mit Wasser bedeckt - der größte Teil des Wassers ist jedoch salzig. Nur etwa drei Prozent des weltweiten Wassers ist Süßwasser und davon ist das meiste gefroren, in den Polarregionen und Hochgebirgen. Nur ein winziges Pfützchen, nämlich drei von 1000 Litern oder 0,3 Prozent des weltweiten Wassers ist als Trinkwasser nutzbar.

Aber selbst diese "Pfütze" könnte genügen, um den Durst der Menschheit zu löschen - wäre das Wasser nur gleichmäßig verteilt. Tatsächlich haben mehr als eine Milliarde Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Zudem hat sich in den letzten 50 Jahren wegen der wachsenden Bevölkerung der Verbrauch vervierfacht. Nicht nur, dass immer mehr Menschen Durst haben, viel zu viel verschmutztes Wasser wird ungeklärt in Flüsse oder Meere geleitet, wodurch der Vorrat an Trinkwasser noch sinkt. In vielen Ländern müssen Menschen verschmutztes Wasser trinken, um nicht zu verdursten.

Damit nicht genug: Die Vereinten Nationen befürchten, dass 2025 bereits zwei Drittel aller Menschen nicht ausreichend sauberes Trinkwasser haben werden. Es besteht dringender Handlungsbedarf.

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