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Fußball

Kovac ist neuer Trainer in Frankfurt

Nach zwei Tagen findet Eintracht Frankfurt einen Nachfolger für Armin Veh. Mit Niko Kovac kommt ein Bundesliga-Neuling als Trainer an den Main, der allerdings schon Erfahrung als Nationalcoach gesammelt hat.

Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt hat den früheren kroatischen Nationalspieler Niko Kovac als Nachfolger des entlassenen Trainers Armin Veh verpflichtet. Auch dessen Bruder Robert kommt an den Main und wird neuer Co-Trainer. Das gab die Eintracht am Dienstag bekannt. Niko Kovac war zuletzt Nationaltrainer seines Heimatlandes Kroatien, sein Bruder Robert assistierte ihm auch dort schon.

"Ich bin froh, dass ich die Möglichkeit bekomme, obwohl die Situation nicht leicht ist", sagte Kovac bei seiner Vorstellung: "Ich bin hierhergekommen, um die Liga zu halten. Da bin ich absolut zuversichtlich." Für Kovac ist es die erste Station als Bundesliga-Trainer. Er komme zwar "nicht mit dem Dampfhammer", aber "ich erwarte absolute Hingabe, Leidenschaft und Disziplin. Der Druck auf die Spieler muss erhöht werden. Jeder spielt auch um seine Existenz".

"Es muss das Ziel von Niko Kovac sein, die Kräfte der Mannschaft zu mobilisieren, um den Klassenerhalt zu sichern. Wir sind überzeugt, dass er dies erreichen wird", sagte Frankfurts Vorstandsboss Heribert Bruchhagen. Kovac unterschrieb einen Vertrag bis 2017, der nur für die Bundesliga gültig ist.

Kinder der Bundesliga

Als Spieler waren die Kovac-Brüder, die aus Berlin stammen, in der Bundesliga aktiv. Niko Kovac bestritt für Hertha BSC, den Hamburger SV, Bayer 04 Leverkusen und den FC Bayern München insgesamt 241 Bundesliga- und 148 Zweitligaspiele. Er trug außerdem 48 Mal das Trikot der kroatischen Nationalmannschaft.

Bruder Robert spielte für Leverkusen, die Bayern und Borussia Dortmund insgesamt 247 Mal in der Bundesliga. Außerdem war er zwei Jahre lang bei Juventus Turin unter Vertrag. Für Kroatien bestritt er 49 Länderspiele. In ihrer aktiven Zeit gewannen beide unter anderem mit Rekordmeister Bayern München das Double (2003) und den Weltpokal (2001).

asz/jw (dpa, sid, Fussballdaten.de)

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