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Fußball

Frankfurt trennt sich von Trainer Veh

Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt hat die Konsequenzen aus der wochenlangen Talfahrt gezogen und sich von Trainer Armin Veh getrennt. Die Entscheidung fiel einen Tag nach dem 1:1 gegen den FC Ingolstadt.

"Wir wollen mit einem Trainerwechsel der Mannschaft im Abstiegskampf einen wichtigen Impuls geben, damit wir den Klassenerhalt schaffen", erklärte Vorstandschef Heribert Bruchhagen in einer ersten Reaktion. "Die Trennung ist uns sehr schwer gefallen, denn Armin Veh hat bis zuletzt unser Vertrauen gehabt."

Zum Verhängnis wurde Veh, dass die Eintracht in der Tabelle seit dem vergangenen September kontinuierlich abstürzte. Das 1:1 gegen Aufsteiger FC Ingolstadt war am Samstag bereits das siebte Spiel nacheinander ohne Sieg. Die Frankfurter stehen aktuell auf Rang 16. Hinzu kam, dass der 55-Jährige zwar innerhalb der Mannschaft bis zuletzt Rückhalt besaß, bei den eigenen Fans aber massiv in der Kritik stand.

Kein Rückhalt bei den Fans

Während des Ingolstadt-Spiels waren im Stadion immer wieder "Armin raus"-Rufe zu hören. Die Leitung des Trainings übernimmt vorerst der bisherige Co-Trainer Reiner Geyer. Über einen Nachfolger für Veh will der Vorstand "zeitnah entscheiden".

Veh war erst vor der Saison zur Eintracht zurückgekehrt. In seiner ersten Frankfurter Zeit von 2011 bis 2014 führte er den Verein von der 2. Liga bis in die Europa League.

Die Trennung von Armin Veh bei Eintracht Frankfurt ist der sechste Trainerwechsel der laufenden Saison. Zuvor waren Lucien Favre bei Borussia Mönchengladbach und Huub Stevens bei 1899 Hoffenheim zurückgetreten. Hoffenheim vollzog zudem die Trennung von Markus Gisdol, außerdem mussten Alexander Zorniger beim VfB Stuttgart und Michael Frontzeck bei Hannover 96 vorzeitig gehen

haz/as (sid, dpa)

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