1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages

Sport

Jetzt auch offiziell: Neues Qualifying kommt

Der FIA-Weltrat beschließt endgültig die Einführung des neuen Qualifying-Formats zum Saisonstart in Melbourne. Der Weg zur Entscheidung war chaotisch, in Erinnerung bleibt vor allem das öffentliche Hin und Her.

Die Spatzen pfiffen es bereits von den Dächern, nun bekommt die Formel 1 nach einem unrühmlichen Hin und Her ihr neues Qualifying-Format. Der Weltrat des Automobil-Dachverbandes FIA akzeptierte die Änderung im Rahmen seiner Sitzung in Genf am Freitag. Diese tritt nun schon zum Saisonstart in zwei Wochen in Melbourne am 20. März in Kraft. Zuvor hatten englische Medien dies bereits berichtet. Das neue Format wurde in den vergangenen Tagen von verschiedenen Seiten zunächst angekündigt, dann aufgeschoben, kommentiert und kritisiert. Noch während der vergangenen Testtage in Barcelona wussten die Fahrer nicht, nach welchem Modus sie beim Großen Preis von Australien um die Pole Position kämpfen würden.

Duell um die Pole Position

Die wichtigste Veränderung im Vergleich zum alten Modus ist, dass in allen drei Qualifikationsrunden nach einer bestimmten Zeit alle 90 Sekunden der jeweils langsamste Fahrer sofort ausscheidet. In den letzten 90 Sekunden des entscheidenden Abschnitts (Q3) ermitteln die beiden schnellsten Fahrer dann in einer Art Finale die Pole Position. Zuletzt waren Vertreter der Formel 1 davon ausgegangen, dass zumindest dieser Abschnitt im alten Modus ausgefahren wird, also alle verbliebenen Fahrer über die komplette Zeit um die Pole kämpfen dürfen.

Fahrer üben Kritik am neuen Modus

Die neue Regel bezeichneten viele Fahrer als "unnötig", die jüngste Außendarstellung als "traurig". "Man kann sagen, dass der Formel 1 die Führung fehlt", sagte etwa Sebastian Vettel: "Es ist ein bisschen chaotisch, wenn ein paar Wochen vor der Saison neue Regeln erfunden werden. Wir Fahrer verstehen auch gar nicht, was mit dem alten Qualifying nicht stimmte." Der zweimalige Weltmeister Fernando Alonso befürchtet, dass das neue Format den Fans "Kopfschmerzen" bereitet, in dieser Hinsicht begehe die Formel 1 zuletzt viele Fehler. "Es gibt zu viele Änderungen, die Regeln sind für die Fans zu komplex", sagte der Spanier, die Fahrer seien sich da weitgehend einig: "Wir wollen ein einfaches Reglement."

og (sid, dpa)

Die Redaktion empfiehlt