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Elfenbeinküste

Ivorische Regierung feiert Wahlsieg

Von den schweren Krisen der vergangenen Jahren hat sich die Elfenbeinküste mittlerweile erholt. Wohl auch deshalb wollen die meisten Wähler, dass die Koalition von Staatschef Ouattara weiterregiert.

Bei der Parlamentswahl in der westafrikanischen Republik Elfenbeinküste ist das Regierungsbündnis von Präsident Alassane Ouattara bestätigt worden. Die konservative Koalition RHDP sicherte sich wieder die absolute Mehrheit, wie die Wahlbehörde in Abidjan mitteilte.

Im neuen Parlament werden jedoch deutlich mehr Oppositionsabgeordnete vertreten sein als zuvor. Die Parlamentswahl 2011 war von der Opposition boykottiert worden.

Wahl ohne Zwischenfälle

Der Chef der Wahlkommission, Issouf Bakayoko, würdigte den friedlichen Ablauf der Abstimmung vom vergangenen Sonntag. Diese sei "in einem Geist des Bürgersinns und der Disziplin" verlaufen.

Alassane Ouattara (Foto: Getty Images)

Stabilisierte sein Land: Präsident Ouattara

Die einst florierende Elfenbeinküste hat in den vergangenen Jahren schwere Krisen durchgemacht: einen Militärputsch 1999, einen Bürgerkrieg 2002 sowie schwere Gewalt mit rund 3000 Toten nach der Präsidentschaftswahl 2010, als der damalige Staatschef Laurent Gbagbo seine Niederlage nicht anerkannen wollte. Gbagbo muss sich inzwischen vor dem Internationalen Strafgericht in Den Haag wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit verantworten.

wa/cr (dpa, afp)

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