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Wirtschaft

Inflationsrate wieder gesunken

Die Inflation in Deutschland ebbt stärker ab als erwartet. Trotz der Politik des extrem billigen Geldes sind die Verbraucherpreise im Juni nur noch schwach gestiegen.

Waren und Dienstleistungen kosteten im Juni durchschnittlich nur noch 0,3 Prozent mehr als vor einem Jahr, wie das Statistische Bundesamt am Montag mitteilte. Zuletzt waren die Verbraucherpreise vier Monate in Folge gestiegen, im Mai lag die Jahresteuerung noch bei 0,7 Prozent. Von Reuters befragte Ökonomen hatten für Juni mit 0,5 Prozent gerechnet.

Grund für die Entwicklung war, dass sich Energie mit knapp sechs Prozent wieder stärker verbilligte als zuletzt. Zudem stiegen die Preise für Nahrungsmittel und Dienstleistungen mit 1,0 und 0,9 Prozent langsamer als im Vormonat.

Energie billiger

Die Europäische Zentralbank (EZB) spricht von stabilen Preisen bei Werten von knapp unter zwei Prozent. Damit bleibt die Inflation in Deutschland gering, denn nach vergleichbaren Daten auf europäischer Ebene lag die deutsche Jahresteuerung im Juni sogar nur bei 0,1 Prozent.

Von Mai auf Juni sanken die Verbraucherpreise im Schnitt um 0,1 Prozent. Details legen die Statistiker am 14. Juli vor.

ul/zdh (rtr, dpa, afp)