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Im Auge des Sturms

Hurrikan-Saison: Auf "Harvey" folgt "Irma", folgt "José"

Nicht jeder Sturm, der über dem Atlantik auftritt, muss ein Hurrikan werden. Trotzdem gibt es immer wieder Stürme der höchsten Kategorie, "Irma" ist auch so einer. Was bedeutet das?

Gerade ist im und am Atlantik Hurrikan-Hochsaison. Das ist der Zeitraum zwischen dem 01. Juni und dem 30. November, in dem vermehrt die Stürme auftreten, die sich zu sehr großer Stärke aufbauen können. Gerade ist "Irma" unterwegs, ein Wirbelsturm der Kategorie 5. Er hat auf mehreren Karibikinseln schwere Schäden verursacht und Menschen das Leben gekostet. "Irma" gilt als einer der stärksten Stürme des vergangenen Jahrhunderts, ist also noch höher eingestuft als sein Vorgänger "Harvey", der im US-Bundestaat Texas kürzlich Schäden in Höhe von geschätzt 150 bis 180 Milliarden US-Dollar verursacht hat.

Stark, stärker, am stärksten

Sturm "Irma", heißt es, könnte auch auf Florida treffen. Seine Kategorie ist die höchste, die das "National Hurricane Center" der USA zu vergeben hat. Sie beschreibt Geschwindigkeiten von mindestens 252 km/h (157 mph), die "katastrophale Folgen" haben werden. Konkret heißt das, "eine große Zahl Häuser wird zerstört, Dächer abgetragen und Wände eingerissen. Bäume und Strommasten stürzen um, mit von der Außenwelt abgeschnittenen Wohngebieten ist zu rechnen." So formuliert es dasHurrikan-Zentrum.

Die Institution ist auch verantwortlich für die Benennung der Stürme. Insgesamt gibt es sechs Listen, auf denen abwechselnd insgesamt 21 Männer- und Frauennamen vermerkt sind. Jedes Jahr ist eine der Listen dran, nach sechs Jahren beginnt die Runde wieder von vorn.

Ende nicht in Sicht?

Aktuell ist etwa die Hälfte der Liste abgearbeitet. "Irmas" Nachfolger, "José", droht bereits am Horizont und auch dessen Nachfolgerin "Katia" braut sich bereits im Golf von Mexiko zusammen. "Katia" immerhin gilt bislang nur als einfacher Sturm und hat Windgeschwindigkeiten von bis zu 65 Kilometer in der Stunde. Und das kann auch so bleiben, nicht jeder Sturm über dem Atlantik wächst sich zu einem Hurrikan der Kategorie 5 aus. In den 1980er Jahren gab es davon insgesamt nur drei, im Folgejahrzent zwei. Zwischen den Jahren 2000 und 2010 stieg die Zahl der Stufe-5-Wirbelstürme auf acht, darunter auch der bisher dramatischste Sturm, "Katrina". Er war 2005 über New Orleans hinweggefegt und hat etwa 1800 Menschen das Leben gekostet. Er galt bis dato als teuerste Naturkatastrophe in der Geschichte der USA. 

 

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