1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages

Kultur

Herzog dreht Umwelt-Thriller

Der deutsche Regisseur Werner Herzog ist in Bolivien eingetroffen, um mit den Dreharbeiten für seinen neuen Film zu beginnen. Hauptschauplatz von "Salt and Fire" wird der Salar de Uyuni sein, der größte Salzsee der Erde.

Am Dienstag kam der 72 Jahre alte Herzog ("Fitzcarraldo", "Mein liebster Feind", "Queen of the Desert") in Bolivien an, wie das dortige Kulturministerium mitteilte. Der Film wird vor allem im Süden Boliviens gedreht, am Salar de Uyuni. Mit mehr als 10.000 Quadrat­kilometern ist er der größte Salzsee der Welt.

Drama vor beeindruckender Kulisse

Das Drehbuch zu Herzogs neuem Film - der Regisseur war auch Drehbuch-Autor - basiert auf einer Kurzgeschichte des US-Amerikaners Tom Bissell. Die deutsche Schauspielerin Veronica Ferres wird die Hauptrolle in dem Katastrophen-Thriller spielen: eine Wissenschaftlerin, die durch ihre Entführung und die Begegnung mit zwei blinden Jungen auf die Umweltverschmutzung in Bolivien aufmerksam wird. Im Kampf für die Natur legt sich die Forscherin mit dem Manager eines großen Unternehmens an. Sie erfährt, dass der örtliche Supervulkan droht auszubrechen - und muss sich mit ihrem Widersacher verbünden, um eine Naturkatastrophe globalen Ausmaßes zu verhindern.

Werner Herzog

Werner Herzog

Neben Ferres werden in "Salt and Fire" unter anderem Michael Shannon, Gael García Bernal und Volker Michalowski zu sehen sein. Kameramann Peter Zeitlinger wird die beeindruckende Landschaft Boliviens in Bilder übersetzen. Wie sein letztes Projekt "Queen of the Desert" - der Film mit Nicole Kidman und James Franco feierte bei der diesjährigen Berlinale Premiere - wird Herzog auch "Salt and Fire" zusammen mit Michael Benaroya produzieren. Am Freitag wird der Regisseur bei einer Pressekonferenz Fragen zu seinem neuen Projekt beantworten. Außerdem will Herzog noch in dieser Woche in La Paz und Santa Cruz an Diskussionen mit bolivianischen Filmemachern teilnehmen.

nf/sti (dpa/IMDb)

Die Redaktion empfiehlt