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Sport

Hamilton holt die Pole in Silverstone

Mercedes dominiert das Qualifying in Silverstone: Weltmeister Lewis Hamilton setzt sich knapp gegen seinen Teamkollegen Nico Rosberg durch. Frustriert und abgeschlagen geht Sebastian Vettel am Sonntag ins Rennen.

Auch beim Qualifying zum zehnten Rennen der Formel-1-Saison sind die Mercedes-Silberpfeile von Weltmeister Lewis Hamilton und WM-Spitzenreiter Nico Rosberg ganz vorne gelandet. Hamilton setzte sich auf der traditionsreichen

Strecke in Silverstone

in 1:29,287 Minuten vor Rosberg (1:29,606) und dem Barcelona-Sieger Max Verstappen im Red Bull durch. Der erst 18-jährige Niederländer benötigte 1:30,313 Minuten für seine schnellste Runde und unterstrich damit einmal mehr sein außergewöhnliches Talent. "Heute war nicht mein bester Tag, Glückwunsch an Lewis", sagte Rosberg, der sich vor einer Woche beim Rennen in Österreich noch einen

vermeidbaren Crash in der letzten Runde

mit seinem Teamkollegen geleistet hatte. Das hatte zu heftigen Diskussionen über die mögliche

Einführung einer Stallregie bei Mercedes

gesorgt.

"Es war nicht die sauberste Session", sagte Hamilton, nachdem sein Wagen in Kurve neun leicht über den Bordstein getragen wurde. Dafür musste der Brite die Annullierung seiner bis dato besten Zeit hinnehmen, blieb aber dennoch vorne. Rosberg wurde nach der Qualifikation zu den Rennkommissaren zitiert. Der WM-Spitzenreiter habe angeblich gegen Tempovorgaben verstoßen, so der Anfangsverdacht. Die Rennkommissare erkannten nach einer eingehenden Untersuchung aber keinen Regelverstoß und Rosberg erhielt keine Strafe.

Ferrari-Pilot Sebastian Vettel wurde einmal mehr durch ein technisches Problem ausgebremst: Zum dritten Mal im zehnten Saisonrennen muss Vettel wegen eines kurzfristigen Getriebewechsels an seinem Auto in der Startaufstellung für das Rennen am Sonntag (14.00 Uhr MESZ, im DW-Liveticker) fünf Plätze weiter hinten starten. Damit ist er in Silverstone schon vor dem Erlöschen der Ampel praktisch aller Chancen beraubt. Sein sechster Platz im Qualifying noch hinter seinem Teamkollegen Kimi Räikkönen bedeutet Startplatz elf.

Wehrlein ohne Chance, Ericsson in der Klinik

Nichts zu holen gab es im Qualifying für Pascal Wehrlein im Manor, der am vergangenen Sonntag mit seinem zehnten Platz in Spielberg den ersten WM-Punkt für sein Team geholt hatte. In Silverstone musste sich der 21-Jährige mit Startplatz 20 wieder hinten anstellen und war entsprechend enttäuscht. "Für das Rennen bin ich nicht wirklich optimistisch", sagte Wehrlein bei Sky: "Wir haben das ganze Wochenende am Set-up rumgeschraubt, aber es hat nichts gebracht." Achter im Qualifying wurde Nico Hülkenberg im Force India, er rückte wegen Vettels Pech einen Platz nach vorn.

Nur 21 Fahrer bestritten das Qualifying am Samstagnachmittag, der Schwede Marcus Ericsson verzichtet auf Anraten der Ärzte auf einen Einsatz im Cockpit. Im freien Training am Vormittag hatte Ericsson vor einer Linkskurve die Kontrolle über seinen Sauber verloren und war mit hoher Geschwindigkeit in die Streckenbegrenzung geprallt. Zur Sicherheit wurde der Schwede im Krankenhaus untersucht. Zudem war sein erheblich zerstörtes Auto in der Kürze der Zeit nicht mehr zu reparieren.

asz/sn (sid, dpa)

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