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Kunst

Glück im Grünen: Ausstellung über die Kunst des Picknicks in Frankfurt

Ob im Gras, auf dem Parkplatz oder dem Friedhof: Gepicknickt wurde schon immer und überall. Das zeigt die Ausstellung "Picknick-Zeit", die im Museum Angewandte Kunst in Frankfurt zu sehen ist.

Es ist nicht bekannt, wann und wo das allererste Picknick stattgefunden hat. Aber das Essen im Freien gemeinsam mit der Familie und Freunden hat eine lange Geschichte. Von den alten Griechen über das viktorianische England bis heute - das Picknick war und ist noch immer eine beliebte Gelegenheit, Zeit miteinander zu verbringen.

Dabei haben viele Länder ihre eigenen Picknick-Sitten: In Mexiko zum Beispiel versammeln sich die Familien am Tag der Toten an den Gräbern ihrer verstorbenen Familienangehörigen, um gemeinsam zu essen. In England ist es noch immer Tradition, sich zu gesellschaftlichen Ereignissen wie etwa Wimbledon oder dem Pferderennen in Ascot auf die Wiese zu setzen, um zu essen - und um zu sehen und gesehen zu werden. In Japan nehmen die Familien seit dem achten Jahrhundert einen Picknick-Korb mit zum Kirschblütenfest im Frühling.

Appetit aufs Essen unter freiem Himmel

Das Picknick als Motiv ist beliebt bei Künstlern - von Edouard Manet bis zur Fotografin Barbara Klemm, die in den vergangenen 40 Jahren Picknicks auf der ganzen Welt festgehalten hat.

Solche und andere Beispiele für das Picknick in der Kunst zeigt die Ausstellung "Picknick-Zeit" im Frankfurter Museum Angewandte Kunst. Dazu sind zahlreiche Utensilien zu sehen, die zu der Freizeitbeschäftigung gehören und ihr einen gewissen Stil verleihen, wie etwa ein lackiertes japanisches Picknick-Set aus dem 18. Jahrhundert, das eine Leihgabe aus dem Londoner Victoria and Albert Museum ist, oder ein eigens fürs Auto designter Picknick-Korb von Louis Vuitton aus dem Jahr 1910. 

Wer jetzt schon beim Lesen Appetit bekommen hat: Die Ausstellung, die vom 6. Mai bis zum 17. September im Frankfurter Museum Angewandte Kunst zu sehen ist, lädt auch zum Verzehr ein: Von interkulturellen Kochbegegnungen bis zum großen Picknick im Museumspark haben Besucher verschiedene Gelegenheiten, selbst als Picknicker aktiv zu werden.

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