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Reise

Pariser Seine-Ufer ist autofrei

Wo früher täglich über 40.000 Autos entlang rasten, flanieren jetzt Fußgänger, picknicken Familien - auch das rechte Seine-Ufer ist für den Verkehr endgültig tabu.

Bürgermeisterin Anne Hidalgo hat eine neue Flaniermeile an der Seine geschaffen. 3,3 Kilometer vor malerischer Kulisse im Herzen der Hauptstadt. Ein Traum für Touristen, ein Alptraum für manche Autofahrer. Denn dafür werden alle Autos von der rechten Uferstraße verbannt. Am 26. September 2016 hatte der Pariser Stadtrat über die Sperrung entschieden. Jetzt ist die Umgestaltung beendet und die Pariser Bevölkerung und ihre Gäste strömen an den Fluss. Die Sozialistin Hidalgo nennt es die "Rückeroberung" des Seine-Ufers.

Autos weniger Platz zu geben, und stattdessen öffentliche Verkehrsmittel und Fahrräder zu fördern - Hidalgo sieht sich mit ihrer Politik im Trend: "Alle Städte der Welt gehen in diese Richtung. Und ich möchte nicht, dass Paris hinterherhinkt."

Auf dem linken Seine-Ufer wurde schon 2013 ein Straßenabschnitt gesperrt. Großer Beliebtheit erfreut sich schon seit Jahren im Sommer der Seine-Strand  "Paris Plages" ( ab Juli wieder geöffnet).

Frankreich Paris-Plages 2015 (picture alliance/AA/M. Yalcin)

Paris Plages

Jetzt gibt es insgesamt 7 autofreie Kilometer auf beiden Seiten des Flusses. Über die "Rives de Seine" kann man zu Fuß von der Place de la Bastille bis zum Eiffelturm flanieren. is/at