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Wirtschaft

Germanwings-Piloten streiken zwei Tage

Betroffen sind alle Flüge aus Deutschland am Donnerstag und Freitag. Die Pilotenvereinigung Cockpit verschärft damit den Arbeitskampf bei der Lufthansa-Billigtochter Germanwings.

Man habe mehrfach Vorschläge für eine Gesamtschlichtung im aktuellen Tarifkonflikt gemacht. "Aber die Lufthansa hat alle Vorschläge ausgeschlagen. Irgendwann ist der Bogen überspannt", so der Vizesprecher der Pilotengewerkschaft Cockpit, Markus Wahl. Für Donnerstag und Freitag (ab 12. Februar 0 Uhr bis 13. Februar 24 Uhr) wurde zu neuen Streiks bei der Lufthansa-Tochter Germanwings aufgerufen.

Zwischen dem Lufthansa-Konzern und Cockpit schwelt seit Monaten ein Tarifkonflikt, in dem die Piloten bereits mehrfach streikten. Ein Knackpunkt ist die Altersversorgung der Piloten. Das Unternehmen will die Altersgrenze anheben, ab der ihre Piloten in den bezahlten Frühruhestand gehen können. Außerdem sollen künftige Piloten nach Plänen der Lufthansa überhaupt keine betriebliche Frührente mehr erhalten.

Cockpit erklärte am Dienstag, Lufthansa beharre "unter anderem auf einer deutlichen Verschlechterung bis zur Abschaffung der Übergangsversorgung für die jungen Piloten". Dies sei "nicht akzeptabel".

Erst am Montag waren die Flughäfen in Hamburg und Stuttgart durch Warnstreiks beim Bodenpersonal nahezu lahmgelegt worden. Zehntausende Passagier hatten umbuchen oder sehr lange warten müssen.

SC/wl (afp, rtr, dpa)