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Reporter

Gemeinsam lernen: Deutsche und Migranten

Juri Rescheto drückt die Schulbank zusammen mit Einwandererkindern und deutschen Jugendlichen

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Wo fängt Integration an und wer ist dafür zuständig? Wer muss sich auf wen zubewegen? Die Einwanderer auf die Einheimischen oder auch umgekehrt? Und wenn Integration nicht gelingt, wo liegen die Versäumnisse? Kein Tag vergeht zur Zeit, an dem Deutschland nicht das Thema Integration diskutiert. In der aktuellen Debatte liegt die Verantwortung für ein Scheitern der Integration je nach Blickwinkel mal bei der Politik, mal bei den Bildungsinstitutionen, für viele aber vor allem bei intergrationsunwilligen Migranten. Von gescheiterter Integration ist die Rede. Aber deckt sich das mit der Realität? Es gibt auch die Stimmen, die das Schlagwort für eine populistische Parole halten. In einem Punkt sind sich aber alle Lager einig: Integration fängt mit Bildung an. DW-TV fragt nach: Wie funktioniert sie in Schulen mit einem hohem Anteil von Migranten?

DW-Reporter Juri Rescheto besucht eine Gesamtschule in Köln - keine Problemschule, sondern eine ganz normale höhere Schule, an der vom Hauptschulabschluss bis zum Abitur alle Abschlüsse möglich sind. Die Hälfte der 15- bis 16-Jährigen hat fremde Wurzeln. Der Autor versucht zu ergründen, wie Lehrer und Schüler damit umgehen, welche Rolle der vielzitierte Migrationshintergrund im Schulalltag spielt, ob er stört oder gar bereichert, welche Rolle der Religion zukommt, ob sie trennt oder verbindet.

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