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Sport

Freund in Qualifikation knapp geschlagen

Zum Auftakt der Vierschancentournee hinterlassen die DSV-Adler einen guten Eindruck. Angeführt von Skispringer Severin Freund qualifizieren sich zehn Athleten, die sich auch von einem Blackout nicht beeinflussen lassen.

Die deutschen Skispringer haben zum Auftakt der 64. Vierschancentorunee einen guten Eindruck hinterlassen. Trotz Stromausfall-Chaos hat Severin Freund die Hoffnung auf einen deutschen Heimsieg in Oberstdorf geschürt. Angeführt vom starken Weltmeister haben sich insgesamt zehn deutsche Skispringer das Ticket für das Auftaktspringen in Oberstdorf gesichert. In der Qualifikation am Montag war Freund mit einem Sprung auf 134,5 Meter als Zweiter bester DSV-Springer. Den Sieg sicherte sich Favorit Peter Prevc aus Slowenien, der auf 136,5 Meter kam. Dritter wurde der Norweger Johann Andre Forfang mit der Tagesbestweite von 139 Metern.

"Das war ein schöner Einstand, es hat wie immer sehr viel Spaß gemacht. Es ist schon etwas Besonderes, wenn die Zuschauer so lange aushalten", sagte der 27 Jahre alte Freund. Auch Bundestrainer Werner Schuster war erfreut über den guten Start seines Schützlings. "Severin ist neben Peter Prevc sicher der Favorit. Er ist gut drauf, hatte einen hervorragenden Saisonstart und eine Top-Vorbereitung", sagte er.

Qualifikation startet mit Verspätung

Licht und Schatten gab es bei den weiteren deutschen Hoffnungsträgern. Vor 13.500 Zuschauern, die damit für einen Qualifikationsrekord sorgten, zeigte der ebenfalls für den Wettkampf gesetzte Richard Freitag mit 128 Metern und Platz 14 eine mäßige Leistung. "Der Stromausfall hat mich schon ein wenig angekratzt. Vielleicht war ich deswegen nicht so locker", sagte Freitag. Der Blackout hatte zwei Stunden vor Quali-Beginn fast ganz Oberstdorf lahmgelegt. Das Training musste unterbrochen werden, da rund um die Schattenbergschanze rein gar nichts mehr ging. Um kurz vor 17 Uhr konnte die Qualifikation dann aber mit leichter Verzögerung gestartet werden.

Neben Freund und Freitag schaffte Andreas Wellinger mit einem Sprung auf 131,5 Meter Platz zehn. Andreas Wank machte als 18. einen starken Eindruck, Marinus Kraus musste hingegen mächtig zittern - ihn trennten gerade einmal 0,2 Punkte und zwei Springer vom Ausscheiden. Auch Stephan Leyhe, Michael Neumayer, Karl Geiger, Marinus Kraus, Markus Eisenbichler und Pius Paschke sind im Wettkampf dabei. Von den 13 Deutschen schieden lediglich David Siegel, Paul Winter und Tim Fuchs aus.

tk (sid, dpa)

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