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Fußball

Freiburg scheitert in Europa-League-Quali

Die Hoffnung auf die Teilnahme an der Europa League ist für den SC Freiburg schon beendet. Der knappe Vorsprung aus dem Hinspiel reicht auswärts bei NK Domzale nicht.

Der Weg des SC Freiburg in der Europa League hat früh ein jähes Ende genommen. In Slowenien kassierte der Bundesliga-Siebte der Vorsaison am Donnerstagabend bei Außenseiter NK Domzale ein bitteres 0:2 (0:0). Leichtfertig gaben die Breisgauer das 1:0 aus dem Heimspiel vor einer Woche aus der Hand, scheiterten in der dritten Runde der Qualifikation und müssen gut zwei Wochen vor dem Bundesliga-Auftakt einen herben Dämpfer verdauen. Während die Slowenen, für die Senija Ibricic (50.Minute/Foulelfmeter) und Lovro Bizjak (59.) trafen, damit gespannt auf die Auslosung der Play-off-Paarungen am Freitag in Nyon blicken, darf sich der Sport-Club ab sofort voll und ganz auf die Bundesliga konzentrieren.

"Wir haben verdient verloren. Wir hatten uns viel vorgenommen und wollten unbedingt weiterkommen", urteilte Freiburgs Sportvorstand Jochen Saier. "Wir haben unglücklich agiert. Wir kriegen es nicht hin, das entscheidende Tor zu machen. Wir sind an allen Szenen entscheidend beteiligt."

Freiburg ohne zündende Idee

Vor rund 5000 Zuschauern fehlte den Gästen jene Frische, die sie in der herausragenden Vorsaison noch ausgezeichnet hatte. Im Spiel nach vorne mangelte es gegen taktisch gut eingestellte Gastgeber zudem die meiste Zeit an zündenden Ideen. Dabei ließen die ersten Minuten noch Gutes vermuten. Die Freiburger begannen engagiert und störten die Gastgeber in deren Offensivdrang entschlossen. Gleiches taten allerdings auch die Slowenen, sodass sich das Geschehen in der Anfangsphase meistens an der Mittellinie abspielte und von zahlreichen Ballverlusten geprägt war.

Fußball- Europa League Qualifikation: SC Freiburg vs NK Domzale (picture-alliance/dpa/P. Seeger)

Es geht ordentlich zur Sache beim Duell zwischen Domzale und Freiburg

Nach knapp 20 Minuten erspielte sich Domzale allerdings ein leichtes Übergewicht, was Streich natürlich bemerkte und an der Seitenlinie deshalb prompt Anweisungen auf das Feld schrie. Dennoch kamen erst Amedej Vetrih und etwas später auch noch Bizjak von der Strafraumgrenze frei zum Torabschluss - beide zielten aber zu ungenau. Auf der anderen Seite fehlten den Freiburgern die entscheidenden Einfälle. Die in der Vorsaison treffsicheren Angreifer Nils Petersen und Florian Niederlechner agierten auch deshalb äußerst unauffällig. Wenig überraschend resultierte Freiburgs beste Chance in der ersten Halbzeit durch Niederlechner aus einem Freistoß.

Freiburgs Stürmer ohne Glück

Nach dem Seitenwechsel bestrafte Ibricic mit seinem verwandelten Strafstoß zur 1:0-Führung, Bizjak erhöhte sogar noch auf 2:0. Zwischen beiden Treffern hätten Niederlechner und Petersen die Partie beinahe wieder ausgeglichen, bei ihren Schüssen aus guten Positionen fehlte aber die nötige Präzision. Während Freiburg in der Offensive weiter größte Probleme offenbarte, drängten die nun sichtlich ermutigten Gastgeber auf die mögliche Vorentscheidung. So traf nach einem Eckball Abwehrspieler Gaber Dobrovoljc nur die Latte.

Das Spiel zum Nachlesen finden Sie hier: 

tk (sid, dpa)

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