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Handball-WM

Frankreich im Halbfinale der Handball-WM

Titelverteidiger Frankreich muss sich im Viertelfinale der Heim-WM gegen Schweden ganz schön anstrengen, um weiterzukommen. Eine andere handballbegeisterte Nation aus Nordeuropa feiert dagegen Premiere.

Frankreichs Handballer dürfen bei der Heim-WM weiter von einer erfolgreichen Titelverteidigung träumen. Im Viertelfinale besiegte der Rekordweltmeister vor 28.000 Zuschauern im ausverkauften Fußball-Stadion von Lille den viermaligen Champion Schweden. Nach einem wahren Kraftakt gingen die Franzosen schließlich mit 33:30 (15:16) als Sieger vom Platz und treffen im Halbfinale am Donnerstag in Paris auf Slowenien, das sich mit 32:30(18:15) gegen Deutschland-Bezwinger Katar durchsetzte.

Bester Werfer der Franzosen beim siebten Sieg im siebten Turnierspiel war der Flensburger Kentin Mahe mit neun Toren. Schweden, zuletzt 1999 Weltmeister, verpasste es durch die Niederlage, erstmals seit sechs Jahren wieder ins WM-Halbfinale vorzustoßen.

Im Stadion Pierre-Maroy entwickelte sich von Beginn an eine ausgeglichene Partie. Die Franzosen um Superstar Nikola Karabatic schafften es in der ersten Halbzeit nicht, sich abzusetzen. Beim 23:20 (42.) sah es kurzzeitig so aus, als würde die Equipe tricolore ihrer Favoritenrolle gerecht werden, doch Schweden kämpfte sich zurück und ging selbst wieder mit 25:24 (47.) in Führung. Angetrieben von den Fans behielten die Gastgeber in der Schlussphase aber die Nerven und sind nur noch zwei Siege vom sechsten WM-Gold entfernt.

Norwegen feiert Halbfinal-Premiere

Frankreich Handball WM Norwegen - Ungarn (picture-alliance/dpa/D. Vincent)

Heia Norge! - Norwegen feiert den Sieg

Norwegen hat zum ersten Mal das Halbfinale einer Handball-WM erreicht. Die Skandinavier bezwangen im Viertelfinale in Albertville Ungarn mit 31:28 (17:10). Die Norweger haben damit mindestens Platz vier sicher. Ihr bislang bestes WM-Resultat ist ein sechster Platz vor 59 Jahren.

Europameister Deutschland war im Achtelfinale an Katar gescheitert. Bester Torschütze bei den Skandinaviern waren Espen Hansen mit sechs Treffern. Bei den Ungarn traf Gabor Csaszar mit elf Toren am häufigsten. Die Magyaren, die im Achtelfinale überraschend Olympiasieger Dänemark ausgeschaltet hatten, lagen phasenweise mit neun Toren zurück und fanden erst in der Endphase besser ins Spiel.

Nächster Gegner der Norweger sind die Kroaten, die gegen Spanien knapp mit 30:29(17:15) gewannen.

asz (dpa, sid)

 

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