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FIFA

FIFA-Chef Infantino warnt USA

Einreiseverbote seien hinderlich für eine Bewerbung der USA um die WM 2026, sagt FIFA-Präsident Gianni Infantino. Er reagiert damit auf das jüngste Dekret von US-Präsident Donald Trump.

Nach dem neuen Einreiseverbot von US-Präsident Donald Trump hat FIFA-Präsident Gianni Infantino die USA an ihre Verpflichtungen bei einer Bewerbung für die Ausrichtung der Fußball-WM 2026 erinnert. "Es ist mit Blick auf eine WM offensichtlich, dass jedes Team, das sich qualifiziert, inklusive Anhänger und Offizielle Zugang zu dem Land erhalten muss. Sonst  gibt es da keine WM. Das ist klar", sagte Infantino in London. Die Forderungen an einen WM-Ausrichter im Rahmen des Bewerbungsprozesses seien klar formuliert. "Und dann kann sich jedes Land überlegen, ob es sich bewirbt oder nicht." Auch Aleksander Ceferin, Chef der Europäischen Fußball-Union (UEFA), hatte die USA Ende Februar gewarnt. "Das wird den USA sicher nicht helfen, die WM zu bekommen", hatte Ceferin gesagt. "Wenn Spieler wegen politischer oder populistischer Entscheidungen nicht teilnehmen können, kann die WM nicht in den USA stattfinden."

Eigentlich gelten die Vereinigten Staaten als Favorit auf die Ausrichtung des auf 48 Mannschaften aufgestockten Turniers 2026. Ob sich die USA überhaupt bewerben, hatte der Präsident des amerikanischen Fußball-Verbandes, Sunil Gulati, allerdings zuletzt offen gelassen. Trump hatte am Montag einen neuen Erlass für einen Einreisestopp unterzeichnet. Ein Gericht in San Francisco hatte sein erstes Dekret gestoppt. Das neue Verbot soll am 16. März in Kraft treten. Menschen aus den vorwiegend islamischen Ländern Iran, Jemen, Libyen, Syrien, Somalia und Sudan dürfen ab dann mindestens 90 Tage lang nicht in die USA einreisen.

sn/og (sid, dpa)

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