Federer und Williams mit Laureus Award geehrt | Sport-News | DW | 27.02.2018
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Laureus Award

Federer und Williams mit Laureus Award geehrt

Neue Auszeichnungen für Roger Federer und Serena Williams, Premiere für Mercedes: Bei den Laureus World Sports Awards in Monaco räumen die beiden Tennis-Stars und der Formel-1-Konstrukteursweltmeister kräftig ab.

Mal wieder hatte Roger Federer allen Grund zur Freude - diesmal allerdings nicht auf dem Tennis-Court, sondern auf der Bühne des Laureus Sport Awards: Der Schweizer erhielt die Auszeichnungen als Weltsportler des Jahres und für das Comeback des Jahres. "Es ist ein absolutes Privileg, diese Auszeichnung zu erhalten. Das bedeutet mir sehr viel. Es ist eine große Ehre", sagte der Eidgenosse auf der Bühne des festlich geschmückten "Salle des Etoiles" unter den Augen zahlreicher prominenter Gäste.

Auch Fürst Albert von Monaco ließ sich die Teilnahme an der Gala nicht nehmen und stand mit seiner Gemahlin Charlene bei Federers Ehrung durch die Tennis-Ikone Martina Navratilova ebenfalls auf der Bühne. Hollywood-Star Benjamin Cumberbatch führte mit launigen Sprüchen durch den Abend. Der 36-jährige Federer erhielt die Auszeichnung zum Weltsportler des Jahres bereits zum fünften Mal. Damit steigt der Schweizer zum alleinigen Rekordpreisträger auf. Dass Federer wenige Wochen nach seiner Rückkehr auf Platz eins der Weltrangliste auch noch im Bereich Comeback geehrt wurde, passte zur feierlichen Stimmung.

Mercedes: 13. Preisträger aus Deutschland

Max Verstappen Youngest Winner In F1 - Barcelona (picture alliance/dpa/B.Asset)

Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff (l.) und Niki Lauda

Anders als Federer erhielt Mercedes erstmals die Auszeichnung bei den Laureus Awards. Das Team, das die Konstrukteurswertung der Königsklasse 2017 zum vierten Mal in Serie gewonnen hat, ist in der Geschichte der Awards der insgesamt 13. deutsche Preisträger und der dritte Gewinner in der Kategorie Team des Jahres aus Deutschland. Vor den Formel-1-Champions hatten zuletzt die deutschen Fußball-Weltmeister (2015) und davor Fußball-Rekordmeister Bayern München (2014) gewonnen. Im vergangenen Jahr erhielt das Baseball-Team der Chicago Cubs die Auszeichnung.

Schlechter lief es für Prothesen-Weitspringer Markus Rehm: Der Doppel-Paralympicssieger musste in der Kategorie Behindertensportler des Jahres dem Schweizer Rollstuhlrennfahrer Marcel Hug den Vortritt lassen.

Ehrung trotz Schwangerschaftspause

Dagegen kam Serena Williams' Erfolg als Sportlerin des Jahres etwas überraschend. Die US-Amerikanerin hatte aufgrund ihrer Schwangerschaft fast die gesamte Saison 2017 verpasst - in ihren wenigen aktiven Wochen hatte sie aber Geschichte geschrieben: Als Williams im Januar 2017 die Australian Open gewann, war sie bereits in der achten Woche schwanger und avancierte durch ihren 23. Major-Erfolg zur alleinigen Grand-Slam-Rekordgewinnerin. Ihre Tochter Alexis Olympia jr. kam am 1. September 2017 zur Welt.

Australien Serena Williams bei den Australian Open in Melbourne (Getty Images/M. Dodge)

Australian-Open-Siegerin 2017: Für Serena Williams war es der 23. Grand-Slam-Titel

Williams setzte sich in der Wahl gegen die Leichtathletinnen Allyson Felix und Caster Semenya, Schwimmerin Katie Ledecky, Skirennläuferin Mikaela Shiffrin und Tennis-Kollegin Garbine Muguruza durch. Williams wiederholte damit ihre Wahlerfolge von 2003, 2010 und 2016.

Doch es ging in Monaco nicht nur prunkvoll zu. Die Laureus Stiftung nutzte die große Bühne auch, um auf ihre eigentliche Arbeit aufmerksam zu machen. Immer wieder wurden Filme eingespielt, die den Alltag der Stiftung dokumentierten. Weltweit arbeitet Laureus in verschiedenen Sportprojekten, um benachteiligten Kindern den Weg in eine bessere Zukunft zu ermöglichen - die Devise lautet: "Change the game for kids - ändere das Leben für Kinder".

asz (sid)

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