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Tennis

Federer sagt Teilnahme an French Open ab

Der Schweizer Tennisstar Roger Federer verzichtet dieses Jahr auf die Teilnahme an den French Open in Paris. Der Australian-Open-Sieger möchte nicht mehr auf Sand spielen und seine Karriere so um einige Jahre verlängern.

Das zweite Grand-Slam-Turnier des Jahres muss ohne einen der besten Spieler auskommen. "Es ist das Beste, die Sandplatz-Saison auszulassen und mich auf die Rasen- und Hartplatzturniere zu fokussieren", teilte Tennisikone Federer auf seiner Homepage mit. Sein Ziel ist es vor allem, in Wimbledon (3. bis 16. Juli) zum achten Mal zu gewinnen. Dort ist der 35-Jährige Schweizer bereits Rekordgewinner. Zuvor wird Federer noch beim Rasenturnier im westfälischen Halle, den 25. Gerry Weber Open, Station machen (17. bis 25. Juni), mit dem Ziel, dort zum neunten Mal seit 2003 zu gewinnen.

Die French-Open sind der Saison-Höhepunkt auf Sand. Sie beginnen am 28. Mai. Allerdings sind Turniere auf Sand für das Tennisspiel von Roger Federer die kraftraubendsten. So kam es für viele nicht überraschend, dass der Schweizer für Roland Garros abgesagt hat. "Ich habe im letzten Monat hart gearbeitet, auf und neben dem Court, vor allem dem Ziel untergeordnet, noch viele Jahre auf der Tour spielen zu können", teilte Federer mit. Der Beginn des Jahres sei "magisch" gewesen, "aber ich muss anerkennen, dass der Turnierplan der Schlüssel für meine weitere sportliche Laufbahn sein wird."

Der Schweizer hatte nach einem halben Jahr Pause aufgrund einer Knieverletzung im Januar ein furioses Comeback gefeiert. Durch seinen Turniersieg beim Hartplatz-Masters in Miami war die frühere Nummer eins im Ranking auf den vierten Platz geklettert. Zuvor hatte der Grand-Slam-Rekordchampion in dieser Saison bereit bei den Australian Open und in Indian Wells triumphiert. 

jg (sid/dpa)

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