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Fußball

FC Basel gewinnt Geisterspiel

Im Viertelfinal-Hinspiel der Europa League setzt sich der Schweizer Meister vor leeren Rängen gegen den FC Valencia durch. Zwei portugiesische Teams sind erfolgreich. Auch Juventus Turin schafft einen Sieg.

Nachdem die Baseler Fans

beim Achtelfinal-Spiel gegen Red Bull Salzburg

mit dem Abbrennen von Pyrotechnik und dem Werfen von Gegenständen für eine Spielunterbrechung gesorgt hatten, musste der Schweizer Meister das Viertelfinal-Hinspiel in der Europa League gegen den FC Valencia zur Strafe ohne Zuschauer bestreiten. Doch auch ohne die lautstarke Unterstützung ihrer Anhänger schafften die Blau-Roten einen 3:0 (2:0)-Sieg. Nach einer ersten halben Stunde ohne große Höhepunkte sorgte der Argentinier Matias Delgado mit einem Doppelschlag noch vor der Pause für die Vorentscheidung. Zunächst traf er mit einem Diagonalschuss von der Strafraumgrenze ins lange Eck (34.), kurze Zeit später verwertete er eine Flanke von Valentin Stocker aus kurzer Distanz mit dem Schienbein zum 2:0 (38.). In der Schlussminute setzte Stocker mit einem erfolgreich abgeschlossenen Konter den 3:0-Schlusspunkt (90.).

Der niederländische Pokalsieger AZ Alkmaar zeigte gegen den favorisierten portugiesischen Vizemeister Benfica Lissabon eine ansprechende Leistung, verlor am Ende aber doch mit 0:1 (0:0). In der 1. Halbzeit hatte Benfica mehr Ballbesitz und Alkmaar bei Kontern die klareren Torchancen, direkt nach dem Wiederanpfiff aber erzielten die Gäste den Treffer: Bei einem schnellen Vorstoß blockte AZ-Keeper Esteban Alvarado den Versuch von Oscar Cardozo zunächst ab, den Nachschuss verwertete Eduardo Salvio mit einem Volleyschuss aus 17 Metern Torentfernung zum Tor des Tages (47.).

Knapper Sieg für Porto

UEFA Europa League Viertelfinale FC Porto Sevilla FC

Die Blauen jubeln, die Roten nicht - 1:0 für den FC Porto gegen Sevilla

Auch Benficas großer Rivale in der portugiesischen Liga, der FC Porto, durfte einen Erfolg feiern. Allerdings fiel der Heimsieg gegen den FC Sevilla mit 1:0 (1:0) knapp aus. Nach einer schönen Außenrist-Flanke von Ricardo Quaresma wuchtete Eliaquim Mangala den Ball mit dem Kopf zum 1:0 ins Tor (31.). Kurz vor dem Pausenpfiff lenkte Sevillas Torhüter Beto einen Weitschuss von Steven Delfour mit den Fingerspitzen gerade noch an den Pfosten. In der 2. Halbzeit fielen keine weiteren Treffer. Allerdings wurde Portos Fernando vom deutschen Schiedrichter Wolfgang Stark mit Gelb-Rot vom Platz gestellt (87.). Kurz vor Spielende traf Quaresma erneut den Pfosten.

Der italienische Rekordmeister Juventus Turin tat sich bei Olympique Lyon schwer und kam erst durch ein spätes Tor zu einem 1:0 (0:0)-Erfolg. Nach einer Ecke schaffte es Lyon nicht, den Ball zu klären. Juve-Verteidiger Leonardo Bonucci nutzte das Durcheinander und staubte aus kurzer Distanz ab (85.). Die Turiner ziehen in dieser Saison eine besondere Motivation aus der Tatsache, dass das Finale am 14. Mai im heimischen Juventus-Stadion stattfindet. Nichts anderes als der Titel ist das erklärte Ziel der Italiener.

Die Viertelfinal-Rückspiele finden in einer Woche, am 10. April, statt.

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