Erneut Vulkanausbruch in Indonesien | Aktuell Asien | DW | 19.02.2018
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Indonesien

Erneut Vulkanausbruch in Indonesien

Schon seit 2015 gilt die höchste Alarmstufe - nun ist auf der indonesischen Insel Sumatra wieder der Vulkan Sinabung ausgebrochen. Die gigantische Aschewolke stieg fast fünf Kilometer hoch. Verletzt wurde niemand.

Der seit Jahren aktive Vulkan Sinabung auf Indonesien ist erneut ausgebrochen. Eine dicke Aschewolke stieg fast fünf Kilometer in den Himmel, wie Sutopo Nugroho, ein Sprecher der nationalen Katastrophenschutzbehörde, mitteilte. Zudem traten an den Flanken des 2460 Meter hohen Bergs auf der Insel Sumatra vulkanische Gase aus. Verletzte habe es nicht gegeben, sagte Sutopo Nugroho
weiter. Seit 2010 bricht der Sinabung immer wieder aus. 2014 wurden dabei 16 Menschen getötet, 2016 kamen sieben Menschen ums Leben. Tausende Anwohner mussten ihre Häuser in der Nähe des Vulkans bereits verlassen. Seit Juni 2015 gilt die höchste Alarmstufe. 

Eruptionen auf Bali 

Auf der indonesischen Urlaubsinsel Bali hält der Vulkan Agung die Menschen ebenfalls in Atem. Seit Monaten kommt es immer wieder zu Eruptionen. Zuletzt beruhigte sich der Agung etwas, die Behörden verkleinerten daraufhin die Gefahrenzone rund um den Vulkan von zehn auf vier Kilometer. Indonesien liegt auf dem Pazifischen Feuerring, der geologisch aktivsten Zone der Erde. Entlang dieses Gürtels kommt es häufiger zu Erdbeben und Vulkanausbrüchen. Allein in Indonesien gibt es etwa 130 aktive Vulkane.

sth/as (dpa, ap) 

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