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Amerika

Erneut Polizisten in den USA niedergeschossen

Wieder werden die USA von Schüssen auf Polizeibeamte erschüttert. Mindestens drei Beamte sind tot. Tatort ist Baton Rouge, wo Anfang Juli ein Afroamerikaner von Polizisten erschossen worden war.

Polizisten sichern den Tatort in Baton Rouge (Foto: Reuters)

Polizisten sichern den Tatort in Baton Rouge

In den USA sind anderthalb Wochen nach den Polizistenmorden von Dallas erneut Beamte niedergeschossen worden. In Baton Rouge im US-Bundesstaat Louisiana sind nach offiziellen Polizeiangaben drei Beamte erschossen worden. Drei weitere seien durch Schüsse schwer verletzt worden.

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Schießerei in Baton Rouge - Ines Pohl berichtet für die DW

Die Angaben über die Zahl der getöteten und verwundeten Beamten in US-Medien waren zunächst widersprüchlich. Ein Polizeisprecher bestätigte, dass außer mehreren Polizisten auch ein Täter getötet worden sei. Nach Angaben eines Polizeivertreters soll ein Roboter zu der Leiche des getöteten mutmaßlichen Schützen geschickt werden, um nach etwaigen Sprengsätzen zu suchen. Die Polizei gehe zudem davon aus, dass es mehrere Täter gab. Nach ihnen werde gefahndet. Zudem gebe es Hinweise auf einen möglichen Hinterhalt.

Am 7. Juli waren in Dallas fünf weiße Polizisten erschossen und sieben weitere verletzt worden. Die Schüsse fielen bei einer Protestkundgebung gegen Polizeigewalt gegenüber Afroamerikanern. Kurz zuvor waren in Baton Rouge und im Bundesstaat Minnesota zwei Schwarze von Polizisten unter teilweise umstrittenen Umständen erschossen worden. Die blutigen Ereignisse hatten landesweit eine Debatte über Polizeigewalt und Rassismus ausgelöst.

Ein direkter Zusammenhang mit andauernden Protesten gegen Polizeigewalt in den USA wurde zwar zunächst nicht offiziell bestätigt. Es gab jedoch mehrere Hinweise darauf, dass es sich wahrscheinlich um eine geplante Attacke gegen Polizisten gehandelt hat.

ago/qu (dpa, rtr, afpe, rtre)

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