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Kultur

Erdrutsch in Pompeji

Starke Regenfälle in den vergangenen Tagen haben in der antiken Stadt Pompeji zu einem Erdrutsch geführt. Dabei haben Schlammmassen einen Teil der Ausgrabungsstätte am Fuße des Vulkans Vesuv verschüttet.

Vom dem Erdrutsch sind vor allem ein Garten und eine Begrenzungsmauer betroffen. Menschen kamen bei dem Vorfall nicht zu Schaden. Der Arbschnitt wurde für Besucher gesperrt. Pompeji ist aber auch sonst in keinem guten Zustand. Seit Jahren wird gegen den Verfall des UNESCO-Kulturerbes in Italien angekämpft. Nicht nur die vielen Touristen, sondern auch die Natur macht dem Gemäuer zu schaffen.

Viele Gebäude und Mauern sind einsturzgefährdet. Deshalb wurde im

Jahr 2013 ein Restaurierungsprogramm

gestartet. Für die Sanierung investieren die Europäische Union und die italienische Regierung insgesamt 105 Millionen Euro in die Gemäuer. 2014 wurden Sensoren am Boden angebracht. Über ein Satellitensystem sollen so Einstürze frühzeitig erkannt werden.

Touristenmagnet

Beim Ausbruch des Vesuv 79 n. Chr., wurden die Städte Pompeji, Herculaneum, Oplontis und Stabiae komplett von Asche und flüssigem Gestein begraben. Dadurch wurden die Überreste der Siedlungen für die Nachwelt konserviert und geben heute einen genauen Eindruck vom römischen Leben. Die antike Stadt lockt jedes Jahr 2,5 Millionen Besucher an die italienische Westküste.

hjh/suc (dpa/UNESCO)

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