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Aktuell Welt

Ein Jahr Papst Franziskus

Vor einem Jahr ist er gewählt worden, und ein Stück weit hat Papst Franziskus seine Kirche bereits umgekrempelt. Gefeiert wird nicht und auch für Gratulanten ist der Papst derzeit nicht zu erreichen.

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Der Papst vom anderen Ende der Welt

Mit vielen Traditionen hat der 77-jährige frühere Erzbischof von Buenos Aires, der sich selbst als Papst "vom Ende der Welt" bezeichnete, in seinem ersten Amtsjahr gebrochen. Viele sprechen von einer "Revolution von oben" in der römisch katholischen Kirche. Der Papst selbst gibt sich auch an diesem besonderen Tag bescheiden. "Betet für mich" - mit dieser kurzen Bitte über Twitter hat sich Franziskus ein Jahr nach seiner Wahl an die Gläubigen gewandt.

Papst Franziskus wollte keine Feier

"Er betet, es gibt nichts Spezielles, der Tag unterscheidet sich nicht von den anderen Tagen", sagte Vatikan-Sprecher Federico Lombardi. Den Jahrestag verbringt der Papst nicht im Vatikan, sondern abgeschieden mit den Spitzen der Kurie zu traditionellen Fastenexerzitien in den Albaner Bergen südöstlich von Rom.

Neben den Gratulationen von Staatschefs und einfachen Gläubigen zeichnen die Medien in aller Welt dieses erste Jahr des Pontifikats des Argentiniers Jorge Mario Bergoglio ausführlich nach. In der italienischen Presse wird er als "sanfter Revolutionär" und mit seinem Plädoyer für eine "arme Kirche der Armen" als "Brückenbauer zwischen dem Vatikan und den Gläubigen" gewürdigt.

Der russisch-orthodoxe Patriarch Kirill gratulierte Franziskus zu einem effektiven ersten Amtsjahr. In einem Schreiben an den Pontifex begrüßte Kirill die Entwicklung der Beziehungen zwischen katholischer und orthodoxer Kirche. Der Brief gilt als weiterer Schritt der Annäherung zwischen dem Vatikan und den Orthodoxen.

qu/gmf (dpa, kna)

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