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Fußball

Dutt ist neuer VfB-Sportdirektor

Bundesligist VfB Stuttgart stellt wie erwartet Robin Dutt als neuen Sportvorstand vor. Der Ex-Trainer von Werder Bremen, der in die Fußstapfen des glücklosen Fredi Bobic tritt, nahm sich für seine Zusage Zeit.

Robin Dutt verfügt bereits aus seiner Zeit als Sportdirektor des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) von August 2012 bis Mai 2013 über Erfahrung im Managerbereich. Der 49-Jährige erhält beim VfB Stuttgart einen Vertrag als Sportvorstand bis Dezember 2018. "Robin Dutt hat uns in den Gesprächen inhaltlich sehr überzeugt, das ist genau das, was wir wollen und brauchen", sagte VfB-Präsident Bernd Wahler. Dutt, der Ende Oktober als Trainer des Bundesliga-Konkurrenten Werder Bremen entlassen worden war, sagte nach eigenen Angaben nicht sofort in Stuttgart zu. "Ich habe etwas auf Zeit gespielt", räumte Dutt. Umso länger er sich aber mit der Thematik beschäftigt habe, umso klarer sei der Unterschied zur Aufgabe im DFB erkennbar geworden. Es bleibe die Nähe zum Trainingsplatz und die Möglichkeit, Dinge von der Managementseite aus zu beeinflussen. "Der VfB Stuttgart hat Handlungsbedarf", sagte Dutt.

Neues Personal, neues Glück?

Sein Vorgänger als Sportdirektor, Fredi Bobic, war im September entlassen worden. Bobic hält Dutt für den richtigen Mann, um den Traditionsverein aus der Krise zu führen: "Das ist ein Berg voller Arbeit, der vor der Türe steht. Da tut ein ruhiger und kluger Geist wie Robin sicher gut." Der VfB Stuttgart steht nach einer schwachen Bundesliga-Hinrunde auf dem 15. Tabellenplatz und muss um den Klassenerhalt fürchten. Am 24. November hatte Trainer Armin Veh die Konsequenz aus der sportlichen Krise gezogen und war zurückgetreten. Der Niederländer Huub Stevens hatte ihn abgelöst.

sn/jw (sid, dpa)

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