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Sport

DSV-Springer Zweite im Team-Weltcup

Nach einer tollen Aufholjagd belegen Deutschlands Skispringer beim Team-Weltcup in Lahti den zweiten Platz. Für die deutschen Kombinierer reicht es beim Teamsprint-Weltcup in Finnland auch nicht ganz zum Sieg.

Die deutschen Skispringer sind im ersten Teamwettbewerb nach dem überraschenden Olympiasieg dank einer starken Aufholjagd auf das Podest geflogen. Die Gold-Formation Severin Freund, Andreas Wellinger, Marinus Kraus und Andreas Wank landete in Lahti in Finnland auf dem zweiten Rang. Der Sieg ging an den Olympia-Zweiten Österreich, Dritter wurde Norwegen.

Zwölf Tage nach dem Gold-Coup lagen die DSV-Adler nach zwei von acht Sprüngen nur auf dem achten Rang, angeführt vom überragenden Freund startete das Team aber eine beeindruckende Aufholjagd. Nicht zu schlagen war allerdings das ÖSV-Quartett: Gregor Schlierenzauer, Thomas Diethart, Stefan Kraft und Michael Hayböck sorgten für den ersten Teamsieg der Austria-Adler im Weltcup seit März 2012. Die zuletzt dreimal in Folge siegreichen Slowenen wurden nur Vierte.

Deutsche Kombinierer knapp geschlagen

Kombinierer Eric Frenzel beim Weltcup in Lahti in der Langlauf-Loipe (Foto: EPA/MARKKU OJALA)

Kombinierer Eric Frenzel in der Langlauf-Loipe von Lahti

Zuvor verpassten Kombinations-Olympiasieger Eric Frenzel und Johannes Rydzek den Teamsprint-Sieg beim Weltcup in Lahti nur knapp. Das deutsche Duo kam 1,2 Sekunden nach den Norwegern Haavard Klemetsen und Jörgen Graabak auf Platz zwei ins Ziel. Im Schlusssprint musste sich Rydzek dem norwegischen Topstar Graabak geschlagen geben, der bei den Olympischen Spielen in Sotschi Gold von der Großschanze gewonnen und auch das Team als Schlussläufer zum Sieg vor Deutschland geführt hatte. Platz drei ging in Lahti an die Franzosen François Braud und Sebastien Lacroix mit 0,4 Sekunden Vorsprung auf das zweite deutsche Duo Björn Kircheisen und Tino Edelmann.

Svindal neuer Gesamtweltcup-Führender

Das Podium bei der Weltcup-Abfahrt in Kvitfjell: Johan Clarey, Erik Guay und Matthias Mayer (l.-r.) (Foto: EPA/CORNELIUS POPPE)

Das Podium in Kvitfjell: Clarey, Guay und Mayer (l.-r.)

Erik Guay aus Kanada gewann die vorletzte Weltcup-Abfahrt der Saison. Auf der verkürzten Olympia-Strecke von 1994 in Kvitfjell in Norwegen verwies er den Franzosen Johan Clarey auf Rang zwei. Dritter wurde Österreichs Abfahrts-Olympiasieger Matthias Mayer. Der Norweger Aksel Lund Svindal, der die Disziplinwertung bereits sicher hat, schob sich durch seinen sechsten Platz an die Spitze der Weltcup-Gesamtwertung. Zweiter mit nun 27 Punkten Rückstand ist Marcel Hirscher aus Österreich. Der Gesamtweltcupsieger des Vorjahres stand in Norwegen nicht am Start. Josef Ferstl verpasste einen Platz unter den Top 30.

Weltcup-Abfahrt der Frauen verschoben

Das Wetter in der Schweiz hat den Abfahrerinnen um Maria Höfl-Riesch einen Strich durch die Rechnung gemacht. Neuschnee und Nebel sorgten für mehrere Verschiebungen des Weltcup-Rennens, ehe dann die Absage erfolgte. An diesem Sonntag (02.03.2014) soll nun in Crans Montana die Abfahrt nachgeholt werden, die Super-Kombination wird gestrichen. In der Schussfahrt hätte Höfl-Riesch die Chance, sich die kleine Kristallkugel schon an diesem Wochenende zu sichern. Andernfalls müsste sie bis zur letzten Abfahrt beim Weltcup-Finale in Lenzerheide in der Schweiz Mitte März warten.

Randall und Golberg siegen in Lahti

Der Kombinierer Paal Golberg jubelt nach seinem Sieg beim Weltcup in Lahti (Foto: EPA/MARKKU OJALA)

Paal Golberg freut sich über seinen Sieg in Lahti

Die US-Amerikanerin Kikkan Randall und der Norweger Paal Golberg gewannen die Freistil-Sprints beim Langlauf-Weltcup in Lahti in Finnland. Randall setzte sich sicher vor der Slowenin Katja Visnar und ihrer Teamkollegin Sophie Caldwell durch und übernahm das Trikot der Sprintbesten von Denise Herrmann. Die Deutsche war im Viertelfinale ebenso gescheitert wie Hanna Kolb und Lucia Anger. Golberg bezwang im Finale den Russen Alexej Petjukow und seinen Landsmann Eirik Brandsdal. Josef Wenzl war im Halbfinale gescheitert und verlor das Trikot des Gesamtführenden an Bradsdal.

Takanashi gewinnt Gesamt-Weltcup

In Abwesenheit von Olympiasiegerin Carina Vogt feierte Skispringerin Sara Takanashi ihren elften Saisonsieg und machte damit vorzeitig den Gesamtsieg im Weltcup perfekt. Die Japanerin verwies in Rasnov in Rumänien die Norwegerin Maren Lundby und ihre Landsfrau Yuki Ito auf die Plätze. Mit 1320 Punkten kann die Olympia-Vierte bei noch fünf ausstehenden Wettbewerben nicht mehr von der Spitze der Gesamtwertung verdrängt werden. Ulrike Gräßler sprang auf den siebten Platz, Katharina Althaus wurde Elfte.

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