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Fußball

Dresden fordert Dortmund heraus

Drittligist Dynamo Dresden möchte im DFB-Pokal-Achtelfinale gegen Borussia Dortmund die nächste Sensation schaffen. Leverkusen will Wiedergutmachung gegen Kaiserlautern. Köln muss zum Bundesliga-Duell nach Freiburg.

Vor dem Duell mit den Dortmunder "Derby-Helden" fühlt sich Fußball-Drittligist Dynamo Dresden in der Rolle des Außenseiters pudelwohl. "Wir gehen ganz befreit in dieses Spiel rein, wir haben nichts zu verlieren", sagte der Dresdner Torgarant Justin Eilers mit Blick auf das Achtelfinale im DFB-Pokal gegen den haushohen Favoriten (Dienstag 20.30 Uhr MEZ). Einen Tag zuvor durfte Eilers zusammen mit seinem Mannschaftskollegen Nils Teixeira den DFB-Pokal schon einmal aus nächster Nähe betrachten. Bei einem Sponsorentermin posierten die Dresdner Akteure mit dem Objekt der Begierde.

Die Ausgangslage ist allerdings klar: Zweitliga-Absteiger gegen Champions-League-Achtelfinalist, ein neu formiertes Team gegen eine Millionentruppe mit Stars wie Pierre-Emerick Aubameyang oder Marco Reus - viel mehr David gegen Goliath geht im deutschen Profifußball kaum noch. Dennoch dürfte jeder Dresdner insgeheim von der nächsten Pokalsensation träumen. Nach den

Überraschungssiegen gegen Schalke 04

und den VfL Bochum in den vorherigen Runden soll der nächste Club aus dem Ruhrpott als Verlierer vom Platz gehen. "Da kommt ein hartes Spiel auf uns zu", sagte Reus.

Beide Vereine hoffen zudem, dass es neben dem sportlichen Geschehen keine weiteren unschönen Ereignisse gibt. Beim letzten Aufeinandertreffen beider Teams 2011 gab es in Dortmund heftige Ausschreitungen. Der daraufhin zunächst ausgesprochene Ausschluss aus dem DFB-Pokal wurde nach einem Einspruch Dynamos zurückgenommen. In der vergangenen Saison mussten die Dresdner dann allerdings im Pokal zuschauen. Nach Krawallen in Hannover hatte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) keine Gnade mehr gezeigt.

Bayer will Revanche

DFB-Pokal Viertelfinale Bayer 04 Leverkusen 1. FC Kaiserslautern, Spielszene Der Leverkusener Ömer Toprak (r) und der Lauterer Alexander Ring versuchen den Ball zu spielen (Foto: Federico Gambarini/dpa)

Im vergangenen Jahr setzte sich der FCK durch

Ohne Nationalspieler Lars Bender muss Bayer Leverkusen sein Achtelfinale gegen den 1. FC Kaiserslautern bestreiten (Dienstag 19 Uhr MEZ). Der Mittelfeldakteur fällt wegen einer Knöchelprellung aus, teilte der Verein mit. Seine Position im zentralen, defensiven Mittelfeld dürfte daher wieder Gonzalo Castro übernehmen, der dort in der Champions League gegen Atletico Madrid geglänzt hatte. Zudem fehlt der gesperrte Südkoreaner Heung-Min Son. "Es wird eine schwierige Aufgabe, weil Kaiserslautern eine Topmannschaft der zweiten Liga ist", sagte Bayer-Coach Roger Schmidt. "Wir werden eine Topleistung abrufen müssen, um weiterzukommen." In der vergangenen Saison war die Werkself im Pokal-Viertelfinale noch mit 0:1 nach Verlängerung an Kaiserslautern gescheitert.

Einziges Bundesliga-Duell in Freiburg

Bundesliga 10. Spieltag: 1. FC Köln - SC Freiburg 02.11.2014, Spielszene (Foto: Juergen Schwarz/Bongarts/Getty Images)

In der Bundesliga verlor Köln mit 0:1 gegen Freiburg

Im einzigen Duell zweier Erstligisten treffen der SC Freiburg und der 1. FC Köln aufeinander (Dienstag 20.30 Uhr MEZ). Beide Mannschaften stecken tief im Keller der Tabelle. Der Pokal ist daher momentan eher Zubrot als Hauptaufgabe. Freiburgs Trainer Christian Streich sieht das DFB-Pokal-Achtelfinale dennoch nicht als unnötige Belastung im Abstiegskampf. "Wir haben uns qualifiziert und wollen jetzt mit Freude und Verve zur Sache gehen", kündigte Streich an."Man kann auch Geld verdienen in diesem Wettbewerb. In jedem Fall ist das besser als nicht spielen und ausgeschieden sein - fertig!"

Das Spiel des Jahres dürfte dagegen am Mittwoch Bundesliga-Absteiger Eintracht Braunschweig bestreiten. Der derzeitige Tabellensechste der 2. Bundesliga tritt dann bei Pokal-Titelverteidiger Bayern München an (20:30 Uhr MEZ). Am Dienstag spielen außerdem VfR Aalen gegen 1899 Hoffenheim (19 Uhr MEZ), am Mittwoch Kickers Offenbach gegen Borussia Mönchengladbach (20:30 Uhr MEZ), Arminia Bielefeld gegen Werder Bremen und RB Leipzig gegen den VfL Wolfsburg (beide 19 Uhr MEZ).

Alle Partien können Sie im DW-Liveticker mitverfolgen.

asz/sn (sid, dpa)

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