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Fußball

Doppel-Remis bringt keinen weiter

Wolfsburg ist gegen Paderborn erneut torschwach und kommt nur zu einem Unentschieden. Auch Leverkusen und Mönchengladbach teilen sich die Punkte und kommen in der Tabelle nicht voran - sind aber zufrieden.

Der VfL Wolfsburg hat am 15. Spieltag der Fußball-Bundesliga Punkte liegen lassen und ist wohl endgültig kein ernsthafter Verfolger mehr von Herbstmeister Bayern München. Die "Wölfe" kamen im Heimspiel gegen Aufsteiger SC Paderborn nicht über ein 1:1 (1:0) hinaus und haben auf Rang zwei schon neun Punkte Rückstand auf den Spitzenreiter. Die Wolfsburger Führung durch ein Eigentor von Rafa Lopez (17. Minute) glich Alban Meha (51.) per Foulelfmeter aus. Zuvor war Ivan Perisic mit einem Strafstoß am überragenden SCP-Keeper Lukas Kruse gescheitert (20.). So schaffte der SCP vor rund 26.000 Zuschauern ein respektables Remis, wodurch er mit 18 Punkten den zehnten Platz belegt.

Von Beginn an ging es für die "Wölfe" in Richtung Paderborner Tor. Zur Pause hätte es 3:0 heißen müssen. Schiedsrichter Manuel Gräfe erkannte ein Tor von Bas Dost (33.) wegen angeblichen Foulspiels des Niederländers nicht an. Gräfe machte nicht nur in dieser Szene eine unglückliche Figur. Auch seine Strafstoß-Entscheidung für die Gäste war äußerst umstritten, Naldo soll Christian Strohdiek im Gesicht getroffen haben. In der 58. Minute wurde Dost im Strafraum von Meha umgerissen, doch Gräfe verweigerte den fälligen Elfmeter-Pfiff. Kurz zuvor hätte Dost per Kopf den zweiten "Wölfe"-Treffer erzielen müssen, doch der Pechvogel des Tages scheiterte an Kruse.

Paderborn, das in der ersten Halbzeit zeitweise hinten mit fünf Spielern auf einer Linie stand, lockerte zur zweiten Halbzeit den Abwehrriegel ein wenig. Der eingewechselte Stefan Kutschke sorgte an alter Wirkungsstätte für mehr Gefahr im gegnerischen Strafraum, doch viele Chancen gab es für den Gast nicht. Die Wolfsburger hätten indes abermals durch Dost (65.), Kevin de Bruyne (67.) und Nicklas Bendtner (90.) treffen müssen. VfL-Trainer Dieter Hecking meinte im Anschluss: "Wir sind in erster Linie an Lukas Kruse gescheitert. Wenn man 20 Chancen hat, muss man mehr als ein Tor machen."

Remis im Verfolgerduell

Roel Brouwers (r.) erzielt den 1:1-Ausgeich in Leverkusen (Foto: Dennis Grombkowski/Bongarts/Getty Images)

Der Gladbacher Roel Brouwers (r.) erzielt den 1:1-Ausgeich in Leverkusen, Bayer-Keeper Bernd Leno (l.) ist chancenlos

Zuvor war auch das West-Derby zwischen Bayer Leverkusen und Borussia Mönchengladbach ohne Sieger geblieben. Vor rund 30.000 Zuschauern im ausverkauften Bayer-Stadion trennten sich die beiden Teams 1:1 (1:1). Hakan Calhanoglu brachte die Gastgeber mit seinem vierten Saisontor in Führung (18.). Dem Niederländer Roel Brouwers glückte noch vor der Pause der Ausgleich (40.) in der temporeichen Partie. Bayer gehörte zwar fast die gesamte erste Halbzeit, doch die Heim-Elf beherzigte das Credo von Schmidt, "Bedingungslose Offensive", nur vor der Pause. Angesichts der Überlegenheit war da ein Treffer aus zwölf Torschüssen zu wenig, der Coach hatte immer wieder die mangelnde Chancenverwertung kritisiert. Gladbach ist mit 24 Zählern hinter den punktgleichen Leverkusenern Vierter.

In dem unterhaltsamen und rasanten Spitzenspiel hat sich die Gäste-Elf von Trainer Lucien Favre den Auswärtspunkt dank einer beachtlichen Steigerung nach der Pause mehr als verdient. Der Borussen-Coach war mit dem Remis auch zufrieden: "Das 1:1 ist nach 90 Minuten okay. Leider fehlte uns bei Kontern der genaue letzte Pass. Es war nicht einfach bei dem Pressing der Leverkusener", bilanzierte Favre im TV-Sender Sky. Für den eingewechselten Simon Rolfes war Bayer das bessere Team "in einem sehr, sehr guten Spiel von beiden Mannschaften". Auch Gladbachs Torschütze Brouwers sah ein "gutes 1:1. Wenn wir noch einen Konter gemacht hätten, wäre vielleicht sogar das 2:1 möglich gewesen."

Schalke und Dortmund verlieren

Dortmunds Trainer Jürgen Klopp steht am Spielfelsrand (Foto: REUTERS/Fabrizio Bensch)

Ratlosigkeit: Dortmunds Trainer Jürgen Klopp

Am

Samstag

hatte sich Bayern München zum 20. Mal die Herbstmeisterschaft in der Bundesliga gesichert. Der Mannschaft von Trainer Pep Guardiola ist der inoffizielle Titel nach dem 4:0-Sieg beim FC Augsburg nicht mehr zu nehmen. Bereits die neunte Saisonniederlage kassierte Borussia Dortmund: Nach dem 0:1 bei Hertha BSC steht der Champions-League-Achtelfinalist nur auf dem Relegationsplatz. Schalke 04 verlor überraschend gegen Aufsteiger 1. FC Köln mit 1:2. Im Abstiegskampf rettete Werder Bremen kurz vor Schluss ein 3:3 gegen Hannover 96. Der Hamburger SV erkämpfte durch das 0:0 beim SC Freiburg ebenso einen Punkt wie der VfB Stuttgart beim 1:1 in Mainz. Bereits am

Freitag

schlug 1899 Hoffenheim die Frankfurter Eintracht mit 3:2 (1:0).

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