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Art of Freedom. Freedom of Art.

Die Idee. Das Projekt. Das Team.

Weltweit treten viele Menschen für Meinungsfreiheit und die Freiheit des Individuums ein. Oft sind es Künstler, die die Spielräume der Freiheit ausloten. Ihnen widmet sich dieses Projekt.

Die Idee

Ein Jahr nach dem Anschlag auf die französische Satirezeitschrift "Charlie Hebdo" und wenige Wochen nach der zweiten islamistischen Attentatsserie in Paris startet die Deutsche Welle ihr Multimediaprojekt Art of Freedom. Freedom of Art. Die Idee von der Freiheit der Kunst hat Wurzeln, die bis in die Antike reichen. In der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung und der Französischen Revolution Ende des 18. Jahrhunderts wurde der Freiheitsgedanke der westlichen Welt deutlich formuliert. Mittlerweile ist die Freiheit der Kunst ein universell gültiger Wert. Doch um ihre konsequente Umsetzung wird bis heute gerungen.

Es sind vornehmlich Künstler und Intellektuelle, die die Spielräume der Freiheit ausloten, Zeichen setzen, ihrer persönlichen Sicht unmittelbaren Ausdruck verleihen. Wenn sie Gehör finden, können ihre Botschaften politische Sprengkraft entfalten. Mitunter werden Künstler sogar zum Sprachrohr gesellschaftlicher Bewegungen, zu Vorbildern ganzer Generationen, zum Gewissen von Nationen. Sie sprechen für sich und zugleich oft für viele. Sie setzen ihre individuelle Stimme gegen Institutionen der Macht. Und nicht selten erleiden sie Repressionen oder werden ganz zum Schweigen gebracht.

Welchen Stellenwert hat die Freiheit für Künstler? Wie treten Künstler, Blogger und Journalisten für das westliche Ideal von Meinungsfreiheit ein? Inwieweit ist die Freiheit der Kunst in ihrem Land bedroht? Welchen Einfluss haben Künstler auf Gesellschaft und Politik in ihrem Land? Sollte die Freiheit der Kunst Grenzen haben? Das sind Fragen, auf die unser Multimedia-Projekt Antworten sucht.

Das Projekt

Art of Freedom. Freedom of Art. reflektiert den besonderen Schutz der Kunst in Deutschland. Darüber hinaus stehen viele weitere Länder im Focus. In Reportagen schildern Künstler aus allen Kontinenten, wie sie sich in ihren Ländern für freie persönliche Entfaltung einsetzen und welche Erfahrungen sie machen. Eine Audioslideshow zeigt die Geschichte der Protestsongs von den USA über Deutschland bis nach Südafrika. Ein Rückblick auf das Jahr 2015 erinnert an die internationale Solidarität mit den ermordeten Karikaturisten der französischen Zeitschrift "Charlie Hebdo", das Engagement für die Freilassung des saudischen Bloggers Raif Badawi, die Zerstörung des Weltkulturerbes von Palmyra, die Anschläge von Paris und die Verleihung des Literaturnobelpreises an die weißrussische Schriftstellerin Swetlana Alexijewitsch.

Das Team

Idee
Susanne Lenz-Gleißner

Konzeption, Redaktion und Projektleitung
Gaby Reucher und Susanne Lenz-Gleißner

AutorInnen
Aya Bach, Anastassia Boutsko, Adelheid Feilcke, Debarati Guha, Gwendolin Hilse, Sarah Hofmann, Sabine Kieselbach, Sarah Mersch, Thomas Mösch, Ceyda Nurtsch, Susannne Lenz-Gleißner, Gaby Reucher, Peter Sonnenberg, Detlef Urban, Silke Wünsch

Online-Realisation
Claudia Unseld

Design
Barbara Orth, Eva Kwade, Golnar Katrahmani

Programmierung / Animationen
Olof Pock, Simone Hüls

Koordination Design
Manuela Buttgereit

Redaktion englische Fassung
Kate Müser, Rick Fulker

Medienpartnerschaft Länderreportagen mit Zeitschrift "Politik &Kultur"
Adelheid Feilcke

Gesamtleitung
Rolf Rische