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Fußball

Deutsches Trio im Viertelfinale?

Schaffen es alle drei Bundesligisten in das Viertelfinale der Champions League? Schalke und Bayern wollen Dortmund in die nächste Runde folgen. Und nicht nur für die Bayern ist die Ausgangslage gar nicht so schlecht.

Mit großem Interesse wird der deutsche Meister Borussia Dortmund die Achtelfinal-Rückspiele der Champions League in dieser Woche verfolgen. Denn der BVB ist nach seiner Galavorstellung gegen Schachtjor Donezk bereits in der vergangenen Woche in das Viertelfinale der Königsklasse eingezogen. Nun wollen auch Schalke 04 an diesem Dienstag (12.03.2013) gegen Galatasaray Istanbul und Bayern München am Mittwoch (13.03.2013) gegen den FC Arsenal jeweils im eigenen Stadion den Einzug in die nächste Runde schaffen. Während sich die Bayern nach dem 3:1-Sieg in London sogar eine knappe Niederlage leisten könnten, sollte Schalke 04 nach dem 1:1 in der Türkei besser auf Sieg als auf ein - ebenfalls für das Weiterkommen ausreichendes - 0:0-Unentschieden spielen. "Dafür ist die Qualität in der Offensive von Galatasaray einfach zu groß", weiß Schalke-Trainer Jens Keller.

Verletzungssorgen vor den Rückspielen

Nach dem famosen 2:1-Derbysieg in der Bundesliga über den Erzrivalen aus Dortmund herrscht auf Schalke große Euphorie. "Wir sollten den Schwung mitnehmen, das Selbstvertrauen beibehalten. Dann können wir gegen Galatasaray bestehen und das Spiel gewinnen", ist der Schalker Youngster Julian Draxler überzeugt. Der 19-Jährige ist nach drei Treffern in den vergangenen beiden Spielen in Topform. Das Derby hat jedoch auch Spuren hinterlassen: Der Schalker Torwart Timo Hildebrand war im Spiel ausgerechnet mit seinem Teamkollegen Klaas-Jan Huntelaar zusammengestoßen und hatte den Stürmer dabei verletzt. Der "Hunter" wird nicht auflaufen können. "Das tut mir natürlich leid, ich muss mir die Szene noch einmal anschauen", sagte Hildebrand. Gegner Galatasaray, in der Türkei Tabellenführer, hat die Generalprobe verpatzt und gegen einen kleinen türkischen Verein eine Heimniederlage kassiert. Dennoch ist das Team um die beiden Topstars Didier Drogba und Wesley Sneijder nicht zu unterschätzen.

Schalkes Torschütze Klaas-Jan Huntelaar (M) markiert mit diesem Kopfball den Treffer zum 2:0. Die Dortmunder Lukasz Piszczek (l) und Neven Subotic (r) können nur zuschauen. (Foto: Friso Gentsch/dpa)

Erst ein Tor im Derby erzielt, dann vom eigenen Kollegen verletzt: Schalke-Stürmer Huntelaar (2.v.l.)

Auch der FC Bayern München muss auf einige Stammkräfte verzichten: Franck Ribéry fällt verletzt aus, für ihn könnte erneut Arjen Robben in das Team rücken. Außerdem sind Bastian Schweinsteiger und Jérôme Boateng gesperrt. "Das Spiel können wir mit unserem Top-Qualitätskader bestreiten, ohne dass uns Angst werden muss", sagte Thomas Müller. Gegen Arsenal mit den beiden Nationalspielern Lukas Podolski und Per Mertesacker wolle man sich aber nicht "hinten reinstellen", machte Müller klar: Es ist ein K.o.-Spiel. "Wir müssen wieder einen Tick zulegen an Konzentration und Spannung." Arsenals Trainer Arsène Wenger muss allerdings ebenfalls auf den angeschlagenen Podolski verzichten, versicherte aber: "Unsere Chance ist klein. Aber wir wollen das Unmögliche möglich machen." Mindestens drei Tore müssten die "Gunners" auswärts in München schießen - also fast genauso viele, wie die Bayern im gesamten Jahr 2013 kassiert haben (4).

Barcelona vor dem Aus

Eine kleine Sensation bahnt sich am Dienstagabend (12.03.2013) an, denn das Achtelfinal-Rückspiel könnte für den FC Barcelona, einen der ganz großen Favoriten, bereits der letzte Europapokal-Auftritt der Saison sein: Im Heimspiel muss das Team um Weltfußballer Lionel Messi eine 0:2-Niederlage gegen den AC Mailand wettmachen. Eine interessante Partie - auch für die drei deutschen Vereine, machte Thomas Müller klar: "Jeder, der Ambitionen in der Champions League hat, wäre froh, wenn der größte Titelaspirant schon jetzt rausgeht." Am Mittwochabend (13.03.2013) geht schließlich noch der FC Porto mit einem 1:0-Erfolg in die Partie beim FC Malaga.

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