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Fußball

BVB nach Gala gegen Donezk im Viertelfinale

Borussia Dortmund zieht erstmals nach 15 Jahren wieder in das Viertelfinale der Champions League ein. Dabei bietet der deutsche Meister eine überzeugende Vorstellung. Auch Real Madrid ist weiter.

Schwarz-Gelbe Fankulisse in Dortmund, Fans mit Fahnen und Schals. (Foto: REUTERS/Wolfgang Rattay)

Champions League Achtelfinale Borussia Dortmund Schachtar Donezk Fans

Ein Fahnenmeer in schwarz und gelb begleitete die Jubelschreie der BVB-Profis. Mit einem hoch verdienten 3:0 (2:0)-Heimsieg über Schatchjor Donezk im Achtelfinal-Rückspiel der Champions League hat sich Borussia Dortmund in die nächste Runde gespielt. Dabei demonstrierten die Dortmunder all das, was sie in der letzten Champions-League-Saison vermissen ließen: Abgeklärtheit, Ruhe am Ball und vor allem: Treffsicherheit. "Ich bin sehr erleichtet. Das war mehr als verdient", sagte BVB-Sportdirektor Michael Zorc. Nun können sich die Borussen in aller Ruhe anschauen, wer es noch in das Viertelfinale (02./10.04.2013) schafft und damit weiter im Rennen um das Finale in Wembley ist. Im zeitgleichen zweiten Achtelfinal-Rückspiel hat sich Real Madrid gegen Manchester United durchgesetzt. Nach dem 1:1 im Hinspiel reichte der Mannschaft der beiden deutschen Nationalspieler Sami Khedira und Mesut Özil ein 2:1 (0:0) zum Weiterkommen. Weitere Infos finden Sie hier.

Vorentscheidung schon zur Halbzeit

Einen herben Verlust musste der BVB schon vor dem Abpfiff hinnehmen: Nationalverteidiger Mats Hummels, der den Ausgleich im Hinspiel erzielt hatte, fiel wegen eines grippalen Infektes aus. Für ihn rückte erneut Felipe Santana in die Startelf. Die Ausgangslage nach dem 2:2 im Hinspiel in Donezk war klar: Ein 0:0 oder 1:1 sowie jeder Sieg würde den Dortmundern für das Weiterkommen reichen, doch darauf wollten sie sich gegen die konterstarken Ukrainer nicht verlassen.

Die BVB-Spieler freuen sich nach dem Tor gegen Donezk. (Foto: REUTERS/Ina Fassbender)

Santana (2.v.r.) stieß das Tor zum Viertelfinale mit seinem Treffer zum 1:0 ganz weit auf

Also beschränkte sich der BVB nicht auf das Verteidigen, sondern spielte nach einer kurzen Abtastphase forsch nach vorn. Schachtjor fiel dagegen trotz einer Handvoll Brasilianer in der Startelf kaum Ideenreiches ein, vielleicht waren die Ukrainer auch ein wenig beeindruckt von der lautstarken schwarz-gelben Kulisse. Und so stach ausgerechnet der Dortmunder Brasilianer: der zuletzt arg kritisierte Santana. Er traf in der 31. Minute per Kopfball nach einer Ecke zur beruhigenden 1:0-Führung der Borussen. Nur sechs Minuten später stellte Mario Götze seine feine Technik unter Beweis: Robert Lewandowski hatte einen halbhohen Ball quer durch die ukrainische Abwehr geschlagen, Götze vollendete beherzt zum verdienten 2:0-Halbzeitstand.

Kurz gezittert, dann alles klar gemacht

Der Tabellenführer der ukrainischen Liga hatte sich in der Halbzeitpause einiges vorgenommen und kam frischer aus der Kabine. Ein, zwei Chancen musste die Hintermannschaft der Dortmunder entschärfen, bevor es wieder etwas ruhiger zuging und der BVB das Spiel wieder in den Griff bekam. Die endgültige Entscheidung fiel in der 59. Minute: Nach einem Torwartfehler staubte Jakub Blaszczykowski zum viel umjubelten 3:0 ab.

Für Dortmund geht es am Wochenende gleich rasant weiter: Am 25. Spieltag der Bundesliga steht das Derby gegen den angeschlagenen Erzrivalen Schalke 04 auf dem Programm. Die "Königsblauen" treten zu ihrem Champions-League-Rückspiel erst in einer Woche an (Di., 12.03.2013). Nach dem 1:1 im Hinspiel haben sie vor eigener Kulisse gegen Galatasaray Istanbul gute Chancen auf das Viertelfinale. So gut wie sicher weiter ist der dritte Bundesligist, der noch in der Königsklasse vertreten ist: Bayern München hat bei seinem Spiel gegen den FC Arsenal (Mi., 13.03.2013) ebenfalls Heimrecht. Das Hinspiel hatten die Bayern mit 3:1 für sich entschieden.

Auch Juventus so gut wie durch

Klare Favoriten für den Viertelfinal-Einzug gibt es in den Partien am Mittwoch (06.03.2013). Nach dem 3:0-Auswärtssieg im Hinspiel bei Celtic Glasgow wird Juventus Turin zu Hause nichts anbrennen lassen. Knapper ist die Ausgangslage beim Aufeinandertreffen von Paris Saint-Germain und dem FC Valencia. Der Tabellenfünfte der Primera Division muss in der französischen Hauptstadt eine 1:2-Niederlage wettmachen. PSG muss dabei auf den rot-gesperrten Zlatan Ibrahimovic verzichten, dagegen gilt der Einsatz von David Beckham als sicher. Fast genau drei Jahre nach seinem letzten Champions-League Auftritt für Mailand kehrt der 37-Jährige wieder auf die Bühne der europäischen Königsklasse zurück.

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