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Sport

Deutsches Team mit Sorgen vor EM-Spiel gegen Portugal

Bundestrainer Löw auf die Tribüne verbannt, Mittelfeldmann Frings verletzt, Torjäger Podolski fraglich - für deutsche Fußball-Nationalmannschaft kommt es vor dem Viertelfinale gegen Portugal knüppeldick.

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Vom Schiedsrichter auf die Tribüne geschickt: Bundestrainer Löw und sein österreichischer Kollege Hickersberger

Teammanger Oliver Bierhoff ernannte Portugal zum großen Favoriten der Begegung am Donnerstag (19.06.08, 20.45 MESZ) in Basel. Gleichzeitig gab sich der frühere Nationalspieler kämpferisch: "Wir wollen auch als Underdog ins Halbfinale", betonte Bierhoff.

Torsten Frings

Torsten Frings am Boden im Spiel gegen Österreich. Der Bremer erlitt einen Rippenbruch.

Die UEFA-Kommission hatte Löw am Mittwoch (18.06.08) nach stundenlangen Beratungen endgültig und unwiderruflich für das Portugal-Spiel von der Bank auf die Tribüne verbannt. Sie reagierte damit auf den "Platzverweis" für den Bundestrainer Spiel gegen Österreich am Montag (16.06.08) in Wien.

Löw enttäuscht über UEFA-Sperre

Löw und sein österreichischer Kollege Josef Hickersberger waren von Schiedsrichter Mejuto Gonzalez auf die Tribüne geschickt worden, nachdem sie mit so genannten vierten UEFA-Offiziellen an der Seitenlinie in einen Disput geraten waren. Co-Trainer Hans Flick kommt gegen Portugal so zu seinem ersten offiziellen Einsatz als Chefcoach. Löw äußerte sich "maßlos enttäuscht" über die Entscheidung der UEFA.

Bei dem mit 1:0 gewonnenen Spiel gegen Österreich hatte sich Frings eine Rippe gebrochen, wie erst am Dienstag diagnostiziert worden ist. Ob der Bremer gegen Portugal spielen kann, ist fraglich. Die Entscheidung soll erst kurz vor Anpfiff fallen.

Frings vielleicht mit Brustpanzer

Die medizinische Abteilung will "alle Möglichkeiten" ausschöpfen, auch der Einsatz eines Stützpanzers aus Karbonfaser könnte dazu gehören. Sorgen bereitet auch der dreifache Turnier-Torschütze Podolski. Dessen Wadenverletzung habe sich aber sehr verbessert, berichtete Bierhoff.

Kein Knochenbruch bei Ribéry

Aufatmen unterdessen beim deutschen Meister Bayern München: Ihr französischer Star Franck Ribéry erlitt im Spiel gegen Italien am Dienstag nicht - wie zunächst befürchtet - einen Bruch des Unterschenkels sondern einen Riss des Syndesmoseband oberhalb des linken Sprunggelenks. (wl)

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